Kathrein Unicable-Lösung

      Ja alles klar. Hab übersehen, daß auch der Ausgang durchgeschliffen werden kann.
      Ist den EBC30 in der Nähe der Anlage? Ja auch Lösung 1.
      Wenn nicht.
      Dann bleibt nur die Lösung 2 aber mit EXR2581 und dahinter den EXR504 mit angeschlossenem UFS821. EBC 30 bleibt aber die Dosen tauschen.
      Warum hast du den E MU12 verbaut? Der muß raus denn der EXR504 versorgt über den EXR2581 das LNC.
      Den EMU12 habe ich auch nicht verbaut. So wurde mir es von Kathrein vorgeschlagen, falls sich der EXR504 nicht selbst versorgt. Irgend etwas wird dann da gesperrt oder so. Da ich das nicht begriffen habe und man mich aufgeklärt hat, das der EMU12 überflüssig ist, habe ich den gleich weg gelassen. In der Zeichnung ist dieser nun eingeflossen.

      Der Verteiler liegt auf dem Spitzboden nur wenige Meter von den EXU's entfernt.

      Da ich alles auf dem Spitzboden verdrahten muss, kann man den Verteiler weiter benutzen oder sollte man den auch austauschen gegen 2 x 2-fach-Verteiler? Wenn ja, welcher Typ wäre das?

      Kann man nicht auch den UFS821 über die EXR2581 fahren? Dann wären alle 8 Anschlüsse belegt. Denn weiter ausbauen werden wir wohl nicht.
      Ich mein, viel Strom verbaucht die Geräte eh nicht, dann kann man den EXR504 auch dran lassen.

      Wäre die EXR2581 auch HD-tauglich? - Wie ich sehe ist es so vorgesehen. Nur werden es die alten Receiver es wohl nicht schaffen es darzustellen.

      Bleibt nur noch die Frage ob alle Receiver auch dieses System unterstützen oder ob wir da einige ersetzen müssen.

      Ansonsten wäre schon mal klar: Die EXU's 544 gegen EXR2581 austauschen und den EXR504 hinten dran. Und alle Dosen austauschen gegen die ESU33. An den Stichenden die ERA14 einsetzen.
      Meine Receiver:
      UFS 913 sw (Software-Version 2.05 Build 72 [2014-05-12:07:18:00]) [BN 20210185]
      UFD 505 si (Software-Version 1.10) [BN 20210015]
      Du kannst dann die lösung 1 verwenden. Als Verteiler kannst du jeden Sat 2fach Verteiler verwenden der einen DC Duchlass hat. Ich würde aber einen in F-Technik verwenden. Von Kathrein ist das der EBC 02.
      Der EXR1542 hat 2 Ausgänge für 2 getrennte Stränge für je 4 Receiver. Da an dem jetzigen Einkabel Zweig mit dem EBC30 hängen ja 6 Receiver und das geht so nicht. Also muß der eine Strang auf den 2. Ausgang mit dem Strang zum UFS821 verlegt werden. Es gibt zwar noch den EXR 1582 der nur einen Anschluß für alle 8 Receiver hat aber auch hier mußt du dann denn Verteiler tauschen oder einen 2fach Verteiler vor den EBC03 klemmen. Das ist aber Signal mäßig ungünstig.

      Die Receiver müssen alle zwingend Unicable / SCR-Einkabelsysteme unterstützen.
      Alle Unicable/SCR Anlagen sind HD Tauglich denn das ist das einzige System in dem alle Transponder, auch in Zukunft übertragen werden. Die anderen Anlagen haben wir nie aufgebaut weil es schon bei der Herstellung dieser vorherzusehen gewesen ist daß es irgendwann damit Einschränkungen/Probleme geben wird.

      Vom Stromverbrauch dürften sich Lösung1 und 2 nicht groß unterscheiden denn bei beiden Lösungen wird nur ein Netzteil verwendet. Der EXR2581 arbeitet ohne Netzteil und der EXR504 versorgt mit seinem Netzteil über den EXR2581 das LNC.
      Da würde ich mal nachsehen welche Matrix preiswerter ist, ich könnte mir vorstellen es ist die 2581. ;)

      Hooch schrieb:

      N'Abend zusammen :ohh Ich hab's am Wochenende doch glatt geschafft, alles einzurichten. Läuft wunderbar. Danke nochmal für die Unterstützung

      Jetzt muss ich doch mein über ein Jahr altes Thema nochmals rauskramen. Alles läuft nach wie vor einwandfrei, aber ein Phänom habe ich erst heute entdeckt :schock
      Das ursprüngliche Bild des Setups im Ausgangsposting stimmt so nicht ganz, denn der 3-fach Verteiler EBC13 wurde niemals eingesetzt, sondern nur ein 2-fach EBC10. Dahinter dann einerseits ("Abzweig 1") noch eine ESU34 und andererseits ("Abzweig 2") eine ESU33 (Dose #1) gefolgt von einer ESU34 (Dose #2).
      Bisher hatte ich eigentlich meinen Receiver (UFS 903; SCR1/1400MHz) immer nur an Dose #2 in Betrieb. Jetzt habe ich einen weiteren UFS 903 (SCR2/1516MHz) an Dose #1 angestöpselt. Funktioniert auch ohne Probleme, aber: an Dose #2 habe ich 58% Signalstärke, an Dose #1 nur 48% (bei einer Qualität von jwls >90%). Nanu? Wie lässt sich denn das erklären? Dose #2 kommt ja nach Dose#1, ist also weiter vom EBC10 weg, die Kabellänge ist länger und auch noch eben Dose #1 dazwischen :nachdenk
      Hat hier jmd eine sinnvolle Erklärung?

      JensG. schrieb:

      deadlink schrieb:

      Als ich das hier gelesen habe, bin ich extrem neugierig geworden und konnte es kaum fassen was ich hier lese :schock .

      Unser Problem:

      Da wir eine Einkabel-Lösung haben, haben wir uns damals für das UFOmicro-System entschieden (2002). Es für teuer Geld angeschafft und nach 4 - 5 Jahre erfahren wir das es nicht HDTV-tauglich ist und nicht mehr produziert oder weiter entwickelt wird :-(.

      Da ich aber hier nun gelesen habe, dass es nun Uni-Kabel-Lösungen gibt, ist nun wieder die Idee da unsere Anlage zu modernisieren. :ohh Fraglich nur was wir da alles noch verwenden können. :ahm Evtl. schreibe ich auch noch mal Kathrein an um genaueres zu erfahren.

      Unsere Anlage besteht aus:


      • Kabel kann ich nicht genau beschreiben, die Verdrahtung wird noch überprüft
      • 1 Kathrein UAS 484 (Quattro-LNC zu CAS)
      • 1 Kathrein CAS 75 (Offset-Parabolantenne grau 75cm)
      • 2 Kathrein EXU 544 (UFOmicro Grundeinheit)
      • 1 Kathrein EXR 504 (extra für meinen UFS 821)
      • 1 Kathrein EBC 30 (Verteiler)
      • 3 Kathrein ESU 31 (Richtkopplerdose) [wird geprüft]
      • 1 ESU 32 (Richtkopplerdose)
      • 4 Kathrein UFD 505 S (DiSEqC 1.1, Tone Burst Steuersignal [22-kHz-Rechteck], UFOmicro, UFOmini)
      • 1 Kathrein UFS 712si (DiSEqC 1.1, Tone Burst Steuersignal [22-kHz-Rechteck], UFOmicro, SCR-Einkabelsystem)
      • 1 Kathrein UFD 554 (DiSEqC 1.1, Tone Burst Steuersignal [22-kHz-Rechteck], UFOmicro, UFOmini)
      • 1 Kathrein UFS 821 (DiSEqC 1.2, Tone Burst Steuersignal [22-kHz-Rechteck])

      Meine Vorstellung ist die EXR 1581. Wenn es Vorschläge oder Verbesserungsmöglichkeiten gibt, nur her damit!

      Eine Zeichnung der Schaltung entsteht noch und wird nachgereicht.

      Hallo ich kann dir folgendes empfehlen:

      Der Spiegel und das LNC kann bleiben. Die EXR 1581 würd eich nicht nehmen, ich würde dir einmal die EXR 2542 und die EXR 1542 anbieten. dann kannste auf den Zweifachverteiler verzichten, und diese Multischalter typ sind die besten habe da schon einige anlagen mit gebaut, wo auch ältere Antennenkabel verlegt waren.

      Müsstest allerdings die Antennestreckdosen tauschen.

      1x EXR 2542

      1x EXR 1542

      ESU 33 und in die jeweils letzten Dosen einen ERA 14 einsetzen.

      Wenn du noch fragen hast dann melde dich.


      Um dieses alte Thema noch mal aufzugreifen. Ich möchte gern noch mal ein Update dieser Situation zu haben.

      Schließlich muss es einfacher geworden sein die Receiver zu tauschen und die Anlage dem entsprechend an zu passen.
      Meine Receiver:
      UFS 913 sw (Software-Version 2.05 Build 72 [2014-05-12:07:18:00]) [BN 20210185]
      UFD 505 si (Software-Version 1.10) [BN 20210015]

      focki schrieb:

      Na dann sage ich erst einmal Willkommen im Forum :hi
      Und dann noch den ersten Beitrag mit so einer Zeichnung versehen. Das ist dann eine Frage die man auch gerne beantwortet.

      Den Erdungsblock kannst du aber weglassen denn der EXR1581 hat auch ne Erdungsklemme und die reicht.
      Bei den 30m Kabel und dann noch eine Durchgangsdose drin, dann der Verteiler und die Dosen, daß könnte eng werden.
      Ist das Kabel denn wenigstens ein neueres hochwertiges mit weißer geschäumter Isolierung innen oder liegt es schon länger und hat eine harte fast transparente Isolierung?
      Kannst du nicht auf den EBC13 verzichten und dann alle 2 Dosen in Reihe schalten? Das macht dann 10dB mehr Signal an den 3 Dosen.
      Wenn das mit dem in Reihe schalten nix wird dann baue da nicht die ESU33 sondern die ESU34 ein. Das ist eine Enddose und du brauchst bei denen auch keine Wiederstände. Auch so kommen dann ca. 10dB mehr Signal am Receiver an.
      Dann mußt du noch zwingend den 3 Receivern an den 3 Dosen die 3 untersten Frequenzen zuordnen.
      Mir ist nicht bekannt, ob es einen Verstärker gibt der für Unicable geeignet ist.

      Gruß focki
      Man kann das Signal Vertsärekn mit einem VWS 04
      1x UFS 922
      1x UFS 912
      1x UFS 913
      Hallo zusammen

      ich habe mich hier angemeldet weil ich mir hier fachkundige Hilfe verspreche.
      Ich habe einen Panasonic neo PlasmaTV und betreibe diesen an einer Einkabelanlage UAS481 .
      Leider kann ich seit dem nicht alle Programme empfangen, die ich vorher mit dem Kathrein Receiver empfangen habe und auch noch an einer anderen Dose empfange.
      Frequenzen sind eingestellt.
      Nur 2 Receiver sind angeschlossen.
      Woran kann es noch liegen??
      Was muß ich am TV Gerät einstellen? Der Panasonic-Service sagt es läge am UAS481 !!
      MfG
      Uwe
      Hallo Uwe599,

      du mußt unter Sateliteneinstellung die Oszillatorfrequenz beide auf 10,2 Ghz stellen.
      Ich habe gerade keinen Panasonic da. Sonnst könnte ich dir das noch genauer
      sagen wo du es einstellen mußt. Erst Unicable und dann glaube ich ein Menüpunkt tiefer.
      Dann kannst du alle Programme sehen.
      Das ist bei dem UAS481 anders als bei einer Unicable Umschaltmatrix.
      Der Kathrein Receiver kann das ohne Probleme weil der im Menü das UAS481 kennt
      und von sich aus weis was er braucht.

      Viele Grüße
      arcusm
      1)UFS 913 Firmware 2.04 mit Panasonic TX-55CXX759
      2)UFS 912 Firmware 2.04 B10 mit Panasonic TX-L42ETX64
      NAS WD MyBook World Edition, Fritz 7490, HP ProCurve 1810G - 8 GE
      Hi arcusm

      erst einmal danke für den Tip.
      Habe es so gemacht aber leider ohne Erfolg die Sender SAT1, Pro7 zb kann ich nur in der CH oder Österreicherversion empfangen !!
      Was noch war, der Empfangspegel ist um ca. 10% gesunken.
      Einen neuen Suchlauf habe ich natürlich gemacht.
      Ich bin mit meinem Latein am Ende.

      LG Uwe
      Hallo Uwe,

      ich werde die Tage mal bei meinem Bekannten vorbeifahren und schauen was wir genau wo eingestellt haben.
      Sage dir dann noch mal Bescheid.

      Viele Grüße
      arcusm
      1)UFS 913 Firmware 2.04 mit Panasonic TX-55CXX759
      2)UFS 912 Firmware 2.04 B10 mit Panasonic TX-L42ETX64
      NAS WD MyBook World Edition, Fritz 7490, HP ProCurve 1810G - 8 GE
      Hallo Uwe,

      anbei ein Bild mit den passenden Einstellungen.


      Viele Grüße
      arcusm
      1)UFS 913 Firmware 2.04 mit Panasonic TX-55CXX759
      2)UFS 912 Firmware 2.04 B10 mit Panasonic TX-L42ETX64
      NAS WD MyBook World Edition, Fritz 7490, HP ProCurve 1810G - 8 GE
      Hallo und Gruß aus Gießen in die Runde

      Bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich mich die Tage wieder mal näher mit der Sat-Technik beschäftige.
      In unserem 2-Familienhaus mit Einliegerwohnung (OG-unsere Wohnung/EG-Vermietung/KG-derzeit mein Büro) werkelt zur Zeit (nach Problemen mit einem Alt-Multischalter) ein Quattro-LNB (Hersteller ?) mit einem Kathrein EXR 2508. Leider habe ich in den ganzen Jahren es nicht geschafft, die 3 Sat-Leitungen in die einzelnen Etagen zu ergänzen. Den EXR 2508 habe ich nämlich eigentlich gewählt, weil er leicht mit dem EXR 2554 erweiterbar wäre. Ein Ausbau in diese Richtung wird auch noch etwas auf sich warten lassen, weil meine Cheffin mit erwürgt, 4-teilt und den Ratten zum Fraß vorwirft, wenn ich auch nur an einen Wandschlitz im Wohnzimmer denke. Ist verständlich nach 8 Maonaten Großbaustelle wegen Totalsanierung der Wasser- und Elektroinstallation im Haus (Wohnzimmer war der einzig halbwegs staubfreie Raum).
      Also muss ich eine andere Lösung finden, zumal Vermietungen mit nur einer Sat-Leitung wohl nicht mehr so akzeptabel sind. Bleibt eine Unikabel-Installation, die ich mir näher angeschaut habe. Leider werfen Antworten auf meine Fragen immer 2 neue Fragen auf. Vielleicht komme ich hier mit eurer Hilfe weiter.

      Mein Plan: Erweiterung des EXR 2508 um zwei Kathrein EXR 2542

      Hat den Charme, dass ich eine schnelle temporäre Lösung für die Stockwerke hätte (Verteilung innerhalb einer Wohnung ist weniger aufwendig).
      Gibt mir immer noch die Möglichkeit, Leitungen nachzurüsten. Für mein Büro (KG) ist das bereits geschehen. Habe 2 Leitungen durch den Schornstein gejagt (Kabelschornstein mit Photvoltaik/Netzwerk und jetzt Sat). Der Weg ist zwar weit (ca. 25m), ich habe aber dafür extra das Kathrein LCD 111 A+ verwendet. Hoffentlich hält es, was es verspricht.

      Bleiben natürlich Fragen offen:
      • Ist der EXR 2542 wirklich kompatibel zum EXR 2508 (Matrizen müssten eigentlich autark sein)
      • Kommt genügend LNB-Signal am EXR 2508 an (Dämpfung)
      • Welche Komponenten benötige ich für die Verteilung
      Für mein Büro habe ich mir einen Humax UHD 4tune+ geleistet (wollte Sat>IP mit Humax H1 ausprobieren, was aber ohne zweite Leitung auch nicht funktioniert). Da sollte eine ESU 34 wohl ausreichen. Oder?
      In unserer Wohnung arbeitet derzeit ein Sky-Standard-Twinreciever (vermutlich Humax S HD 4 mit Festplatte). Kann ich den erstmal an eine ESU 34 hängen oder muss ich ESU 33 mit Widerstand (ERA 14) verwenden?
      Für die Vermietung sollten ESU 33 in Reihe ausreichen(?)

      Das war es erstmal. Die Produktvielfalt von Kathrein erschlägt mich immer wieder.

      Hoffentlich könnt ihr für etwas mehr Klarheit sorgen. Danke.

      Tri
      Hallo und Willkommen im Forum!

      Tritonus schrieb:

      Bleiben natürlich Fragen offen:
      • Ist der EXR 2542 wirklich kompatibel zum EXR 2508 (Matrizen müssten eigentlich autark sein)
      • Kommt genügend LNB-Signal am EXR 2508 an (Dämpfung)
      • Welche Komponenten benötige ich für die Verteilung
      • Zu 1: Dass die Bauteile miteinander kompatibel sind, hast du doch schon selbst festgestellt. Die kann man sogar mit EMU-Blöcken direkt verbinden.
      • Zu 2: Dazu muss eine Pegelberechnung mit etwas mehr Input wie Antennengröße, LNB-Verstärkung und auch die Länge und Type der Sternleitungen Pegel gemacht werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Pegel des Multischalters um die Durchgangsdämpfungen der Kaskadenbausteine reduziert werden. 5 dB sind im extrem breiten Normpegelfenster der Sat.-ZF meist leichter als bei terrestrischen Signalen zu verkraften.
      • Zu 3: Ohne Schaltungsskizze ist das ab hier eine Fragestellung mit 4 Unbekannten.

      Tritonus schrieb:

      Für mein Büro habe ich mir einen Humax UHD 4tune+ geleistet (wollte Sat>IP mit Humax H1 ausprobieren, was aber ohne zweite Leitung auch nicht funktioniert). Da sollte eine ESU 34 wohl ausreichen. Oder?
      In unserer Wohnung arbeitet derzeit ein Sky-Standard-Twinreciever (vermutlich Humax S HD 4 mit Festplatte). Kann ich den erstmal an eine ESU 34 hängen oder muss ich ESU 33 mit Widerstand (ERA 14) verwenden?
      Für die Vermietung sollten ESU 33 in Reihe ausreichen(?)

      Antennenpegel sind kein Perpetuum Mobile, eine Anlage dieser Dimension gehört durchgerechnet und so projektiert, dass allen Dosen ein möglichst gleichmäßiger Pegel innerhalb des Normfensters von 47 bis 77 dB(µV) mit möglichst 3 bis 6 dB Abstand zu den Limits zugeführt wird. Zur Berechnung kann man userbandbezogene Tools von KATHREIN oder dem NETZWELT-Forum nutzen.

      Somit an Stammleitungen nur Durchgangsdosen mit abgestufter Auskoppeldämpfung verwenden, die den Folgedosen mehr Pegel übrig lassen. Also nicht nur ESU 33 und keinesfalls an Stammenden als fachliche Todsünde eine Stich-/Einzeldose ESU 34 als Stehwellengeneratoren einbauen. Soweit die Installation wohnungsübegreifend ist, sollte man die zur ANGAcom 2016 vorgestellten neuen userbandselektiven Schutzschalterdosen ESU 57 - ESU 56 - ESU 53 (mit ERA 14) verwenden, deren Produktion vor einigen Wochen angelaufen ist. In dieser Produktreihe wurde auch eine ESU 51 aufgelegt, die als echte Enddose mit nur 8 dB Auskoppeldämpfung bereits intern terminiert und an Stammenden fachgerecht ist.

      SICHERHEITSHINWEISE:
      1. Erdungspflichtige Dachantennen müssen mit min. 16 mm² Cu, 25 mm² Alu oder 50 mm² Stahl und blitzstromtragfähigen Verbindern (Klasse H = 100 kA) geerdet und mit dem Schutzpotenzialausgleich verbunden sein.
      2. Nach Norm muss der Potenzialausgleich der Kabelschirme und Gehäuse auch bei Ausbau von Komponenten an allen Leitungen erhalten bleiben.
      3. Erdung und PA sind Bestandteil der Elektroanlage, für Installationen gilt NAV § 13.
      4. Das schließt RFT oder IT-ler ohne Konzessionseintrag bei einem VNB aus. Es gibt aber auch konzessionierten Elektriker, welche die für Antennensicherheit primär maßgebliche Norm EN 60728-11 nie gelesen haben und normresistent nur das machen, was sie schon immer gemacht haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Dipol“ ()

      Hallo Dipol,

      zunächst ein gesundes und erfolgreiches 2017 und danke für die ausführliche Antwort.

      Dipol schrieb:


      Zu 1: Dass die Bauteile miteinander kompatibel sind, hast du doch schon selbst festgestellt. Die kann man sogar mit EMU-Blöcken direkt verbinden.

      Ist bereits geschehen. Unter dem Motto "Versuch macht kluch" habe ich die Komponenten schon ins Dachgeschoss gepinnt. Zum Stand der Technik ist weiter unten ein Bild.

      Dipol schrieb:


      Zu 2: Dazu muss eine Pegelberechnung mit etwas mehr Input wie Antennengröße, LNB-Verstärkung und auch die Länge und Type der Sternleitungen Pegel gemacht werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Pegel des Multischalters um die Durchgangsdämpfungen der Kaskadenbausteine reduziert werden. 5 dB sind im extrem breiten Normpegelfenster der Sat.-ZF meist leichter als bei terrestrischen Signalen zu verkraften.

      Die Schüssel scheint 60cm Durchmesser zu haben (war immer noch nicht draußen). Der Quattro-LNB ist einer von Preisner (SP 44 EN), vermutlich ein Billigteil, tut aber bisher, was er soll. An der Stelle werde ich aber wohl demnächst noch aufrüsten. Geht in die Richtung CAS80 mit UAS584. Da muss ich aber erstmal sehen, was aufs Dach kann.
      Wenn die angegebene Durchgangsdämpfung der EXR 2542 von 2dB keine Werbung, sondern Tatsache sind, sollte ich im Verbund mit den zwei EMU 250 unter 5dB bleiben (das summiert sich doch einfach, oder?)

      Dipol schrieb:


      Zu 3: Ohne Schaltungsskizze ist das ab hier eine Fragestellung mit 4 Unbekannten.

      Bild als Anhang (wie positioniert man denn hier Bilder?)

      ahhhh 8)

      Dipol schrieb:

      Antennenpegel sind kein Perpetuum Mobile, eine Anlage dieser Dimension gehört durchgerechnet und so projektiert, dass allen Dosen ein möglichst gleichmäßiger Pegel innerhalb des Normfensters von 47 bis 77 dB(µV) mit möglichst 3 bis 6 dB Abstand zu den Limits zugeführt wird. Zur Berechnung kann man userbandbezogene Tools von KATHREIN oder dem NETZWELT-Forum nutzen.

      Beide Tools habe ich nicht gefunden (hast Du einen Linke?), aber die Dimension der Anlage ist nun nicht gerade groß. Wie ich geschrieben habe, werde ich zunächst die bestehenden Leitungen vom EXR2508 auf die EXR2542 legen, mehr nicht.
      Der EXR2508 dient also derzeit nur als Spannungsversorgung des LNB.

      Dipol schrieb:

      Somit an Stammleitungen nur Durchgangsdosen mit abgestufter Auskoppeldämpfung verwenden, die den Folgedosen mehr Pegel übrig lassen. Also nicht nur ESU 33 und keinesfalls an Stammenden als fachliche Todsünde eine Stich-/Einzeldose ESU 34 als Stehwellengeneratoren einbauen. Soweit die Installation wohnungsübegreifend ist, sollte man die zur ANGAcom 2016 vorgestellten neuen userbandselektiven Schutzschalterdosen ESU 57 - ESU 56 - ESU 53 (mit ERA 14) verwenden, deren Produktion vor einigen Wochen angelaufen ist. In dieser Produktreihe wurde auch eine ESU 51 aufgelegt, die als echte Enddose mit nur 8 dB Auskoppeldämpfung bereits intern terminiert und an Stammenden fachgerecht ist.

      Da ist er wieder, der Begriff "Stammleitung". Versteht jeder etwas anderes darunter. Gehe mal davon aus, dass damit nicht die 4xZF, sondern die abgehenden Leitungen aus den Multischaltern gemeint sind. Die sind aber nicht wohnungsübergreifend geplant. Im Obergeschoss arbeitet der Twin-Receiver auf den beiden Tunern einwandfrei an einer normalen Enddose. Ebenso tackern die 4 Tuner in meinem Büro ohne Probleme. Über die Installation in unserer Vermietung mache ich mir erst Gedanken, wenn wir einen Mieter gefunden haben und der seine Ausstattung und Wünsche bekanntgibt.

      Dank aber für den Tipp mit der 50er ESU-Serie. Leider bisserl spät, weil ich dadurch erst auf den neuen EXD 2532 aufmerksam geworden bin. Sehr interessantes Gerät. Kommt Zeit kommt Aufrüstung :thumbsup:

      Dipol schrieb:

      SICHERHEITSHINWEISE:

      Erdungspflichtige Dachantennen müssen mit min. 16 mm² Cu, 25 mm² Alu oder 50 mm² Stahl und blitzstromtragfähigen Verbindern (Klasse H = 100 kA) geerdet und mit dem Schutzpotenzialausgleich verbunden sein.
      Nach Norm muss der Potenzialausgleich der Kabelschirme und Gehäuse auch bei Ausbau von Komponenten an allen Leitungen erhalten bleiben.
      Erdung und PA sind Bestandteil der Elektroanlage, für Installationen gilt NAV § 13.
      Das schließt RFT oder IT-ler ohne Konzessionseintrag bei einem VNB aus. Es gibt aber auch konzessionierten Elektriker, welche die für Antennensicherheit primär maßgebliche Norm EN 60728-11 nie gelesen haben und normresistent nur das machen, was sie schon immer gemacht haben.

      Das ist ein generell heikles Thema. Beim elektrischen Umbau stellte sich heraus, dass die gesamte elektrische Anlage über den Hauptwasserzugang geerdet ist (ist wohl bei alten Häusern so). Auf Anfrage konnte mir der Versorger aber nicht sagen, ob das Versorgungsnetz noch aus Metall und selbst geerdet ist.
      Deshalb werden in den nächsten Wochen zwei V4A-Stahlstäbe den Untergrund des Hauses zieren und damit zwei ausreichende Erdungspunkte geschaffen. Denn auf dem Dach sitzt nicht nur die SAT-Antenne, sondern auch eine ziemlich große Photovoltaikanlage (ca. 10,5kWp). Das Ganze ist schon teilweise mit 16mm² Leitungen umgesetzt, aber solange die Stäbe nicht im Boden sitzen nutzt das nix.
      Sorry Tritonus für die späte Antwort, ich kann mich nicht erinnern eine Beitragsbenachrichtigung erhalten zu haben.

      Tritonus schrieb:


      Die Schüssel scheint 60cm Durchmesser zu haben (war immer noch nicht draußen). Der Quattro-LNB ist einer von Preisner (SP 44 EN), vermutlich ein Billigteil, tut aber bisher, was er soll. An der Stelle werde ich aber wohl demnächst noch aufrüsten. Geht in die Richtung CAS80 mit UAS584. Da muss ich aber erstmal sehen, was aufs Dach kann.

      Eine CAS 90 hat zwar einen rund 4 dB höheren Gewinn als eine 60er-Antenne, aber jedenfalls frühere SPN 44 waren nach meiner Erinnerung High-Gain-LNB mit 60 dB Verstärkung, der Quatro-LNB UAS 584 ist aktuell nur noch mit 50 dB angegeben. So lange die UAS-LNB noch von ALPS gefertigt wurden, hatten die 55 dB Verstärkung. Mit einem Wechsel von Antenne und LNB würde zwar das C/N besser, der Pegel aber deutlich geringer und evtl. kritisch.

      Tritonus schrieb:

      Wenn die angegebene Durchgangsdämpfung der EXR 2542 von 2dB keine Werbung, sondern Tatsache sind, sollte ich im Verbund mit den zwei EMU 250 unter 5dB bleiben (das summiert sich doch einfach, oder?)

      Wenn es nicht gerade um die Blitzstromtragfähigkeit von Erdungsbauteilen geht, sind die KATHREIN-Angaben zuverlässig. ;)

      board.mykathrein.de/index.php/…74eda86a2d6b053e571d1369d

      Der wichtige erste Erdungsblock beim Kabeleingang ist zeichnerisch in den PA einbezogen, die Gehäuse und Ausgangsleitungen aber (noch) nicht.

      Tritonus schrieb:

      Beide Tools habe ich nicht gefunden (hast Du einen Linke?), ...

      Wenn du die ungefähren Leitungslängen und sofern bekannt die Typen in die Skizze einträgst, rechne ich selbst nach, ob die Pegel noch normkonform sind.

      Tritonus schrieb:

      Da ist er wieder, der Begriff "Stammleitung". Versteht jeder etwas anderes darunter. Gehe mal davon aus, dass damit nicht die 4xZF, sondern die abgehenden Leitungen aus den Multischaltern gemeint sind.

      Da gibt es keine Auslegungsspielräume. Auch die LNB-Leitungen laufen als Stammleitungen durch die Matritzen und jede Leitung mit mehr als nur einer Dose ist - auch wenn sie am Stichausgang eines Abweigers angeschlossen ist - eine Stammleitung.

      Dipol schrieb:


      Das ist ein generell heikles Thema. Beim elektrischen Umbau stellte sich heraus, dass die gesamte elektrische Anlage über den Hauptwasserzugang geerdet ist (ist wohl bei alten Häusern so). Auf Anfrage konnte mir der Versorger aber nicht sagen, ob das Versorgungsnetz noch aus Metall und selbst geerdet ist.

      Das ist aber bei alten Häusern nur dann der Fall, wenn die damaligen Hinweise der Energieversorger auf das Ende der Übergangsfrist 01.10.1990 ignoriert wurden. :(

      Tritonus schrieb:

      Deshalb werden in den nächsten Wochen zwei V4A-Stahlstäbe den Untergrund des Hauses zieren und damit zwei ausreichende Erdungspunkte geschaffen. Denn auf dem Dach sitzt nicht nur die SAT-Antenne, sondern auch eine ziemlich große Photovoltaikanlage (ca. 10,5kWp). Das Ganze ist schon teilweise mit 16mm² Leitungen umgesetzt, aber solange die Stäbe nicht im Boden sitzen nutzt das nix.

      Ab 10 kWp ist nach VdS-Richtlinen ein Blitzschutz der PA-Anlage gefordert. Metallische Hauswasserleitungen waren sehr niederimpedante Erder, mit zwei 1,5 m langen Tiefenerdern wird der Erdausbreitungswiderstand deutlich schlechter sein. Ein lückenloser Schutzpotenzialausgleich aller Haussysteme ist noch wichtiger als eine möglichst niederimpedante Erdung und muss ebenfalls schon längst ausgeführt sein. Damit die "Erdungspunkte" auch wirklich normkonform sind, anbei eine Folie.



      Achte darauf, dass auch alle Verbinder nach Prüfnorm Klasse H = 100 kA zertifiziert sind. Es gibt leider nicht nur normfreie RFT, die nur das machen, was sie schon immer (falsch) gemacht haben, sondern auch normresistente Elektrofachkräfte. Die Prüfnormen bestehen zwar schon seit 2000, aber die haben sich noch nicht mal zu allen Ausnahme-Installateuren herum gesprochen, die noch vertragstreu ein VDE-Auswahlabo vorweisen können.