UFS 922, Monoblock Inverto, Zehnder 95cm, Signal-Stärke-Qualität

      UFS 922, Monoblock Inverto, Zehnder 95cm, Signal-Stärke-Qualität

      Hallo Liebes Forum,



      es geht mir um einen Vergleich in einer ähnlichen Situation, wie meine:

      - Kathrein 922
      - Monoblock Inverto (IDLP-23QDMONO Pro 0.2dB)
      - Schüssel 95cm (Zehnder)
      - Sat-Kabellänge zirka 9m

      In meinem Falle kriege ich folgende Werte des Signals:

      - Astra (Signal-Stärke 67%, Signal-Qualität 95%)
      - Hotbird (Signal-Stärke 65%, Signal-Qualität 95%)

      Sat-Kabel hat bei mir folgende Bezeichnung:
      - Techno Germany 140dB Coaxial cable 24M (> 8mm dick)
      - 2 Schwaiger Stecker habe ich selbst montiert

      ______________________________________________________

      Wie seht ihr grundsätzlich meine Signal-Stärke ?
      Habe ich zu wenig ?- Ausreichend ?





      Danke im Voraus,

      Krystyna

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „krynia65“ ()

      95iger Schüssel und nur 9m Kabel. Wie soll da zu wenig Signalstärke am Receiver ankommen?
      Ich würde eher schon auf eine Übersteuerung des Eingangs tippen. ;)

      Das was die Receiver da an Signalstärke und Qualität anzeigen ist zu 90% einem Blick in die Glaskugel und dem erraten der morgigen Lottozahlen gleich zu setzen.
      Die Pegelanzeige am Receiver ist kein Meßgerät und die 65-67% eine rein willkürlicher Anzeigewert.
      Sieh dir doch mal bitte den Bereich UFS922 an, da gibt es bestimmt auch von anderen Usern Meldungen über die Signalstärke.
      Ich hatte mal den UFS910 der dem 922 recht ähnlich ist, der zeigte bei 75dB Antennensignal auch nur was um die 60% an. Dazu gibt es hier einen umfangreichen Thread.
      Mein jetziger UFS913 lag bis zu einem Softwareupdate bei der Pegelanzeige um die 55%, jetzt nach dem Update werden mir um die 97% angezeigt.
      Du siehst, das was da angezeigt wird hat nichts mit den Verhältnissen am Tunereingang zu tun. Bei deinen angezeigten 67% Signalstärke kann der Tuner durchaus schon übersteuert sein.

      Davon ab, ein schwächeres Signal ist für einen Tuner eine "deutlich bessere Kost" und eben viel besser "lesbar" als eben der maximal zulässige Eingangspegel oder gar darüber.
      Ne kleine Rechnung? Deine 95iger Antenne, genau ausgerichtet, bringt am LNC Ausgang sicher 75dB oder sogar noch 1-2 mehr. Die 9m Kabel kannst als Dämpfung vernachlässigen. Also liegen am Tunereingang die 75dB an. Laut Norm sind maximal 77dB zulässig (100%) und "gesund" wäre es bei 70dB oder weniger. Untergrenze wäre bei 45dB.
      ...ich habe mich gemeldet aus einem bestimmten Grund,
      wenn ich den Receiver eingeschaltet habe,
      habe ich immer kein Bild im Fernseher bekommen.
      Es hat nur folgendes geholfen, mit der Fernbedienung
      ein Programm höher oder niedriger zu schalten.

      Vor einer Woche ein neues Sat-Kabel gekauft,
      verlegt, das o.g. Problem kommt nicht mehr vor.

      Seit dem beschäftigt mich (als Leihe) der Gedanke,
      alle Komponenten zu "optimalisieren",
      z.B. ein 10m Kabel mit fertigen Kompensationssteckern,
      besserem, dickerem Kupfer-Innenleiter
      (wegen des kleinen Lochs in der Wand selbst die Stecker montiert,
      ich hätte es- wenn das wirklich Sinn hat- um 1cm ausgebohrt).
      Vielleicht in einen Monoblock-Testsieger auch mehr Geld investiert...


      ...wenn sich das überhaupt noch lohnt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „krynia65“ ()

      Was zeigt der Receiver denn an, wenn du ihn einschaltest und kein Bild kommt! Gerätemenü ist sichtbar?
      - Hast du in dem Moment mal mach der Signalstärke und Qualität gesehen?
      - Passiert das IMMER egal auf welchem Sat, also Astra1 oder Hotbird,du den Receiver zuvor ausgeschaltet hast?

      Ich würde vermuten, daß es mit dem DISEqC Signal im Startmoment zusammen hängt. Denn genau die Signale werden bei jedem Umschalten erneut gesendet. Um das zu überprüfen könntest du mal den Receiver einmal auf einem Hotbird und einmal auf einem Astra Programm ausschalten und dann beim nächsten Einschalten beobachten ob der Fehler bei einem der beiden Positionen nicht auftritt.

      Warum das neue Kabel nun geholfen hat? Eventuell war nur ne Verbindung fehlerhaft.
      - der Receiver hat immer korrekt das letzte Programm auf dem Display gezeigt
      - aus Gewohnheit nichts anderes ausprobiert, als mit der FB rauf oder runter das Programm umgeschaltet
      - ich tippe mal (sicher bin ich nicht), im TV kein Bild nach dem Einschalten unabhängig von Astra oder Hotbird, 2 Jahre so "gefahren"
      - die genauen, damaligen Signalwerte nicht mehr im Kopf, über 67 nie gehabt

      Eins weiß ich ganz genau, mit dem neuen Sat-Kabel (also seit einer Woche) kriege ich das Bild im TV ganz normal,
      der Familie gesagt, dass ich sogar eine bessere Qualität des Empfangs subjektiv spüre.

      Ich suche weiter nach "Reserven", z.B. kenne ich nicht die optimale Position der Klemme auf meinem Monoblock.
      Ein Messgerät habe ich nicht zur Verfügung, vielleicht soll ich die Klemme doch nach vorne verschieben (siehe die 12mm auf meinem Foto) ?
      Wenn das 2 Jahre lief und dann plötzlich nicht mehr und du den Fehler durch den Kabeltausch beseitigt hast, dann lag es irgendwo an der Kombi Kabel/Stecker. Wie kommt das Kabel ins Haus? Fensterdurchführung? (ist ein gern genommener Fehler)

      Daß du einen besseren Empfang spürst ist maximal dein Empfinden. Wenn zuvor keine Bild-Tonaussetzer vorhanden waren, also richtige Fehler, dann hat die Fehlerkorrektur genau das selbe Bild hergestellt wie jetzt auch. Ist ne reine Kopfsache "ich hab was neu gemacht also ist es auch sichtbar besser".

      LNC verschieben? Ich kenne die Antenne nicht. In sofern kann ich dir da keinen genauen Tip geben.
      So wie es jetzt eingestellt ist besteht als einzige "Gefahr" daß du nicht die vollen 95cm der Schüssel nutzt. Mehr nicht. Wenn du es mittig montierst oder gar an die andere Seite des "Anschlags" dann besteht die Gefahr, daß das LNC über den Rand der Schüssel hinaus "blickt" und dadurch das Rauschen deutlich ansteigt. Gerade bei Multifeed kommt das schielende LNC schnell in diese Situation.
      Den genauen Fokuspunkt bekommt man nur mit einem Messgerät raus. Meine Empfehlung, lass es so wie es ist, der einzige mögliche "Nachteil" ist der, daß du nicht die vollen 95cm nutzt, was bei den High Power Satelliten die du da anpeilst auch absolut uninteressant ist.
      focki,

      ich bedanke mich für deine Mühe, ja, ich lasse in Ruhe den jetzigen Zustand.
      Wie das Kabel ins Haus kommt, habe ich in der vorvorletzten Antwort beschrieben- durch ein Loch in der Wand.
      Es stecken dort auch 2 Kabel für den anderen Receiver, mit dem Humax 20m weiter nie Probleme gehabt.
      Du hast Recht, die optimale Platzierung des Monoblocks (Messgerät) bringt es viel mehr in der erwähnten Situation,
      als z.B. 10m Sat-Kabel zu ...200,- €.

      Herzlichst,

      krynia
      Was für ein Sat-Kabel kostet denn 200 Euro?

      Ich habe den Effekt des fehlenden Bildes bei meinem UFS922 übrigens auch.
      Lässt sich bei meinem Gerät zurückführen auf die Einstellung "Fernzugriff" bzw. "Fernwartung".
      Hat sich das Gerät in diesem Fernwartungsmodus (einstellbar über Netzwerkinterface) befunden und wird nach Beendigung desselben später manuell eingeschaltet, so fehlt das TV-Bild und kommt erst nach einmaligem Zappen wieder. Habe ich bei zwei UFS922 beobachtet.
      UFS 922 (XCC09) FW2.10 / 500 GiB
      UFS 922 (XCD35) FW2.10 / 1,0 TiB
      UFS 913 (XCE46) FW2.02b
      VU+ Duo² / 4×DVB-S2 / 3,0 TiB
      CAS90 mit UAS585
      S02 + AC Classic, SW 3.25
      Sony KDL46HX805