Erfahrung mit UFS906: Teil 1 & 2 & 3

      Erfahrung mit UFS906: Teil 1 & 2 & 3

      Hallo,

      als Umsteiger vom reel multimedia System (Avantgarde plus 4 Netclients) war ich vom SAT-IP System sehr angetan. Vor allem, wenn man mit der reel Lösung frühzeitig auf IP gesetzt hat und überall nur Cat5-Kabel, aber keine Sat-Kabel, verlegt hat (war vielleicht ein bisschen voreilig, nachdem reel die Clients nie richtig stabil hinbekommen hat und jetzt Pleite ist).

      Also den EXIP414 und für den Start 2 UFS906 bei Amazon bestellt. Im Vergleich zum reel System ist das alles sehr günstig.
      Die UFS906 auf die neue Software V2 und den EXIP ebenfalls auf die SW 0.5.7 upgedatet und los gehts.

      Der EXIP hängt an einer Kathrein 90cm Schüssel mit UAS585 und dem EXR1512 Multischalter, auf dem das alte reel System auch noch parallel angeschlossen ist.
      Allerdings gab es zu Beginn diverse merkwürdige Phänomene, z.B. auf einem 906er können alle Programme geschaut werden, auf einem anderen funktioniert der Pro7-Transponder (mit Pro7, Sat1, usw.) nicht. Ein Tausch der 4 Zuleitungen zum EXIP lies keinen vernünftigen Zusammenhang erkennen. Dann habe ich testweise mal einen anderen EXIP414 installiert, das Problem blieb jedoch. Da kam mir das Verdacht, dass es vielleicht ein generelles Problem mit dem EXIP gibt und habe ihn gegen einen Telebit R1 SAT-IP Server getauscht. Ergebnis: Problem weg, alles Transponder und alle 4 Eingänge funktionieren prima, egal ob mit UFS906 oder mit der SATIP DVB-Viewer Software auf dem PC.

      Soweit, so gut. Jetzt zum eigentlichen Thema, dem UFS906:
      Die beiden UFS906 wurden mit einer externen Platte (Seagate 1 bzw. 2TB) bestückt. Einer von beiden bekam das einzig vorhandene SAT-Kabel im Wohnzimmer und nutzt als zweiten Tuner SAT-IP, dieser Receiver hat auch ein Alphacrypt Classic mit Sky S02 Karte. Der andere nutzt 2x SAT-IP. Auf beide Receivern ist zusätzlich ein NAS von Synology konfiguriert.

      Ergebnisse:
      - Timeshift funktioniert gut.
      - SAT-IP funktioniert im Prinzip gut, schnelle Umschaltzeiten. Einzig nach dem Hochfahren braucht der Receiver ein paar Sekunden länger, bis ein Bild kommt.
      - Aufnahmen, die im laufenden Betrieb gestartet werden, sind ok. Auch von Sky Programmen.
      - Timergesteuerte Aufnahmen funktionieren vor allem bei Sky sehr unzuverlässig. Sehr oft nur schwarzes Bild, obwohl nur eine Aufnahme zu der Zeit lief und Entschlüsselung eingeschaltet ist.
      - Nach einer timergesteuerten Aufnahme hängen sich die UFS906 gerne mal auf. Im Display steht dann "Auf Wiedersehen", allerdings beliebig lange bis man die Kiste aus- und wieder einschaltet.
      - Fenrseher mit ein- und ausschalten über HDMI-CEC funktioniert hier mit Samsung TVs ordentlich.
      - Die externen Infrator-Empfänger Kahtrein URS100 funktionieren auf beiden UFS906 immer nur ein paar Tastendrücke, danach erst wieder, wenn man den UFS906 aus- und wieder einschaltet.
      - Manchmal, wenn man den UFS906 mit der Fernbedienung einschalten will, passiert gar nix. Also wieder mal aus-/einschalten.
      - Wenn man auf einem UFS906 direkt auf das NAS aufnimmt und mit dem zweiten UFS906 noch während der Aufnahme die Sendung abspielt, wird die Aufnahme zerstört. Sie läuft dann z.B. 10 Minuten, dann bricht die Wiedergabe ab, obwohl die Sendung deutlich länger ist. Auch wenn die Aufnahme vollständig ist, kommt man über die Abbruchstelle nicht mehr hinweg. Sehr unschön! Das konnte der reel schon probemlos vor zig Jahren, sogar inkl. laufender Aktualisierung der Aufnahmelänge.
      - Wenn man auf einem UFS906 auf die lokale USB-Platte aufnimmt, kann der zweite UFS906 solange nicht darauf zugreifen, wie die Aufnahme noch läuft. Sie wird solange einfach nicht angezeigt. Auch sehr unschön, wenn man abends vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer wechseln will und den Tatort dort zu Ende schauen will.

      Alles in allem ist das Ergebnis gemischt. Der EXIP414 scheint mit der aktuellen SW noch große Probleme zu haben. Der UFS906 mit SAT-IP funktioniert im Prinzip, aber die aktuelle SW (ok, ist noch die erste mit SAT-IP und die zweite überhaupt) braucht noch ordentlich Feinschliff. Ich hoffe jetzt mal auf Verbesserungen in neueren SW-Versionen.

      Hoffentlich liest das hier jemand von Kathrein und nimmt sich der Sache an...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „mk991“ ()

      Hallo,

      zum 2. Ergebnis (Hochfahren): bei mir dauert es bis zum TV-gucken etwa 15 sec. länger als das ca. 10 sec. lange Booten des Receivers, wenn ich nur Sat>IP nutze. Ob das am Receiver liegt oder doch an der Elgato Netstream4 Sat als Server, kann ich leider nicht rausfinden, beide Supporter (Kathrein bzw. Elgato) meinen, es läge am jeweils anderem Produkt. Andere Clients sind aber wesentlich schneller (Volksbox, iOS-App mit WLAN und Android -App am LAN, iMac).

      Ich werde mich mal an die Zertifizierungsstelle wenden, welche Zeit des Verbindungsaufbaus maximal anzusetzen ist.

      Erfahrung mit UFS906: Teil2 - weitere Probleme

      Mittlerweile zeigen sich weitere große Probleme mit dem UFS906:

      - Nachdem insgesamt ca. 50 Sendungen auf das NAS aufgenommen wurden, habe ich mir die Mühe gemacht, die Aufnahmen in Ordner einzusortieren. Ansonsten ist das reichlich unübersichtlich. Das klappte soweit auch ganz gut, wobei es natürlich deutlich einfacher wäre, der UFS906 würde die Aufnahmen automatisch in Ordner speichern, wie es z.B. die reelbox macht. Jetzt 2 Tage später die große Ernüchterung: ALLE AUFNAHMEN SIND WEG! Genauer gesagt, beide UFS906 zeigen nur noch die Ordnerstruktur auf dem NAS an, aber alle Ordner werden als leer angezeigt. Wenn man mit dem PC direkt auf das NAS zugreift, sind die Aufnahmen allerdings alle noch da, komischerweise sind aber die angelegten Ordner nicht zu sehen, vielmehr erstellt der UFS906 für jede Aufnahme einen eigenen Ordner unterhalb des Verzeichnis "kathrein".
      Es muss wohl so sein, dass er eine Datenbank verwendet, welche Aufnahme in welchen Ordner gehört.
      Weiss vielleicht jemand, wie man den UFS906 dazu bekommt, diese Datenbank wieder neu aufzubauen, damit ich wieder auf meine 50 Aufnahmen zugreifen kann?

      - Gestern Abend war es so, dass ein UFS906 eine programmierte Aufnahme auf die USB-Platte machte, im Display stand: "Aufnahme läuft". Allerdings konnte ich den UFS906 nicht dazu überreden, ein Bild anzuzeigen, keine Reaktion auf Fernbedienung oder den ein/aus-Taster an der Gerätefront. Erst ein- und wiederauschalten haben geholfen. Er hat dann die Aufnahme auch wieder gestartet, allerdings gibt es jetzt natürlich 2 gestückelte Teile für diese Aufnahme.

      Der UFS906 ist so leider nicht einsetzbar für mich!
      Wurden die Verzeichnisse über den/die Receiver angelegt oder über den PC?
      Wurden die Aufnahmen über den/die Receiver in die Ordner des NAS verschoben oder über den PC?
      Verwenden Sie sowohl für NAS als auch für SAT>IP-Server und die Receiver feste IP-Adressen?
      Ihrem ersten Beitrag entnehme ich, Sie nutzen Netzwerk-Kabel und kein WLAN. Wie sieht Ihre Netzwerkstruktur aus? Hub oder Switch? Wenn Switch, mit welchen Portgeschwindigkeiten? Hängt zumindest der EXIP an Gigabit?

      Die generelle Verbindungszeit bei SAT>IP können Sie allein schon durch die Verwendung fester IP-Adressen verkürzen. Beim Einsatz mehrere UFS 906 in Verbindung mit SAT>IP habe ich auch bereits Probleme festgestellt, diese näher analysiert und an den Kathrein Support bzw. die Entwicklung mit entsprechenden Verbesserungsvorschlägen weiter geleitet. Ich möchte hierzu auch auf den Thread hier verweisen:

      Ein kleiner Erfahrungbericht mit dem UFSconnect 906, UFS922 und TechniSat S3 ISIO

      Zu Ihrem Problem Nummer 2: Was ich mal so auf die Schnelle beim rumprobieren festgestellt habe, ist die Tatsache, dass der UFS906 von der Ablage der Aufnahmen her genauso arbeitet wie diejenigen Receiver mit integrierter Festplatte.

      Von daher mal folgendes probieren:
      - generell nur über die Receiver Ordner anlegen.
      - generell nur über die Receiver Aufnahmen in Ordner verschieben.

      Verbesserungsvorschlag 1:
      Ich habe zu Beginn mit dem UFS925 genau die gleichen Erfahrungen gesammelt wie Sie. Und diese wie folgt abgestellt: Unterlassen Sie generelles Kopieren über die Receiver auf das NAS. Laden Sie die Aufnahmen über die Weboberfläche des Receivers von der am Receiver angeschlossenen USB-Platte auf das NAS in einen Ordner, auf den ein DLNA-Medienserver läuft. Gehen Sie dann im Receiver statt auf "Meine Aufnahmen" auf "Video, Musik, Bilder", wählen Sie dort Ihr NAS, dann Videos, und dann entsprechend Ihrer Ordnerstruktur den zu betrachtenden Film. (so hat man das in Zeiten vor UFSConnect beim 925, 923 und 924 auch gemacht und hat bestens geklappt, übrigens auch ohne NAS direkt zwischen den Receivern) (noch ein Hinweis: Adresse des Receivers im Web-Browser: ipadressedesreceivers:9000, also hinter die IP-Adresse :9000 anhängen)

      Verbesserungsvorschlag 2:
      Sofern Sie vorhaben, Ihre Aufnahmen länger zu behalten, würde ich Ihnen vorschlagen, die selbigen zu schneiden und die geschnittenen Dateien auf MPEG zu wandeln. Das reduziert den Speicherbedarf erheblich, entsorgt nicht benötigtes Datenmaterial, und sofern Sie nicht gerade das Gras wachsen hören, ist auch an der Qualität nichts auszusetzen. Indirekt hätte es den Vorteil, dass die Aufnahmen im MPEG-Format auch über andere DLNA-fähige Geräte wiedergegeben werden können, was bei den direkten Aufnahmendateien der Receiver im TransportStream-Container-Format (Endung .ts) nicht möglich ist. Ich selber verwende dieses Verfahren schon mehrere Receiver-Generationen (auch schon aus Zeiten des UFS821, und der hatte noch gar keine Netzwerk-Schnittstelle, da war noch Laptop hinter Receiver legen und Aufnahmen runterladen angesagt) sehr erfolgreich.

      Verbesserungsvorschlag 3:
      Klar ist der UFS 906 um Welten billiger als ein Gerät mit integrierter Platte, ich persönlich habe mich jedoch trotzdem wieder dafür entschieden, da diese Receiver einfach besser auf gleichzeitiges Aufnehmen und ein weiteres Programm betrachten optimiert sind als der 906. Der UFS 924 soll ja auch noch irgend wann (!) SAT>IP-Fähig werden, darauf würde ich zumindest warten (in dem anderen erwähnten Thread steht auch, warum), und dann sollte das Problem mit gleichzeitig aufnehmen und wiedergeben auch bei mir wieder der Vergangenheit angehören.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DJCyberax“ ()

      DJCyberax schrieb:

      Wurden die Verzeichnisse über den/die Receiver angelegt oder über den PC?

      Über den Receiver.


      Wurden die Aufnahmen über den/die Receiver in die Ordner des NAS verschoben oder über den PC?

      Über den Receiver.


      Verwenden Sie sowohl für NAS als auch für SAT>IP-Server und die Receiver feste IP-Adressen?

      NAS und Sat-IP Server fest, UFS per dhcp.


      Ihrem ersten Beitrag entnehme ich, Sie nutzen Netzwerk-Kabel und kein WLAN. Wie sieht Ihre Netzwerkstruktur aus? Hub oder Switch? Wenn Switch, mit welchen Portgeschwindigkeiten? Hängt zumindest der EXIP an Gigabit?

      Alles Gigabit (HP-Switch), wobei die UFS906 eh nur 100m können.


      Die generelle Verbindungszeit bei SAT>IP können Sie allein schon durch die Verwendung fester IP-Adressen verkürzen. Beim Einsatz mehrere UFS 906 in Verbindung mit SAT>IP habe ich auch bereits Probleme festgestellt, diese näher analysiert und an den Kathrein Support bzw. die Entwicklung mit entsprechenden Verbesserungsvorschlägen weiter geleitet. Ich möchte hierzu auch auf den Thread hier verweisen:

      Ein kleiner Erfahrungbericht mit dem UFSconnect 906, UFS922 und TechniSat S3 ISIO

      Zu Ihrem Problem Nummer 2: Was ich mal so auf die Schnelle beim rumprobieren festgestellt habe, ist die Tatsache, dass der UFS906 von der Ablage der Aufnahmen her genauso arbeitet wie diejenigen Receiver mit integrierter Festplatte.

      Von daher mal folgendes probieren:
      - generell nur über die Receiver Ordner anlegen.
      - generell nur über die Receiver Aufnahmen in Ordner verschieben.

      So habe ich es gemacht.


      Verbesserungsvorschlag 1:
      Ich habe zu Beginn mit dem UFS925 genau die gleichen Erfahrungen gesammelt wie Sie. Und diese wie folgt abgestellt: Unterlassen Sie generelles Kopieren über die Receiver auf das NAS. Laden Sie die Aufnahmen über die Weboberfläche des Receivers von der am Receiver angeschlossenen USB-Platte auf das NAS in einen Ordner, auf den ein DLNA-Medienserver läuft. Gehen Sie dann im Receiver statt auf "Meine Aufnahmen" auf "Video, Musik, Bilder", wählen Sie dort Ihr NAS, dann Videos, und dann entsprechend Ihrer Ordnerstruktur den zu betrachtenden Film. (so hat man das in Zeiten vor UFSConnect beim 925, 923 und 924 auch gemacht und hat bestens geklappt, übrigens auch ohne NAS direkt zwischen den Receivern) (noch ein Hinweis: Adresse des Receivers im Web-Browser: ipadressedesreceivers:9000, also hinter die IP-Adresse :9000 anhängen)

      Das ist mir und vor allem meiner Frau zu aufwändig.


      Verbesserungsvorschlag 2:
      Sofern Sie vorhaben, Ihre Aufnahmen länger zu behalten, würde ich Ihnen vorschlagen, die selbigen zu schneiden und die geschnittenen Dateien auf MPEG zu wandeln. Das reduziert den Speicherbedarf erheblich, entsorgt nicht benötigtes Datenmaterial, und sofern Sie nicht gerade das Gras wachsen hören, ist auch an der Qualität nichts auszusetzen. Indirekt hätte es den Vorteil, dass die Aufnahmen im MPEG-Format auch über andere DLNA-fähige Geräte wiedergegeben werden können, was bei den direkten Aufnahmendateien der Receiver im TransportStream-Container-Format (Endung .ts) nicht möglich ist. Ich selber verwende dieses Verfahren schon mehrere Receiver-Generationen (auch schon aus Zeiten des UFS821, und der hatte noch gar keine Netzwerk-Schnittstelle, da war noch Laptop hinter Receiver legen und Aufnahmen runterladen angesagt) sehr erfolgreich.

      Das finde ich erst recht zu aufwändig. Speicherplatz kostet heutzutage doch nichts mehr.


      Verbesserungsvorschlag 3:
      Klar ist der UFS 906 um Welten billiger als ein Gerät mit integrierter Platte, ich persönlich habe mich jedoch trotzdem wieder dafür entschieden, da diese Receiver einfach besser auf gleichzeitiges Aufnehmen und ein weiteres Programm betrachten optimiert sind als der 906. Der UFS 924 soll ja auch noch irgend wann (!) SAT>IP-Fähig werden, darauf würde ich zumindest warten (in dem anderen erwähnten Thread steht auch, warum), und dann sollte das Problem mit gleichzeitig aufnehmen und wiedergeben auch bei mir wieder der Vergangenheit angehören.

      In der aktuellen SW für den 924 ist SAT-IP schon drin, wenn auch nicht dokumentiert. Habe es aber noch nicht probiert.

      mk991 schrieb:

      In der aktuellen SW für den 924 ist SAT-IP schon drin, wenn auch nicht dokumentiert. Habe es aber noch nicht probiert.


      Diese Aussage ist falsch. Die ensprechende Firmware wird nach Aussage von Kathrein Ende April oder Anfang Mai zur Verfügung stehen.

      Übrigens konnte ich Ihr Problem nachstellen (klar, dass das Datenbank-File am NAS defekt war, wenn dort zwei Receiver auf das gleiche Verzeichnis schreiben, weil beide ihre eigene Aufnahmen-Verwaltung haben und so das Datenbank-File mit ihren eigenen Ablage-Infos überschreiben, daher waren die Aufnahmen, wie Sie das bezeichnet haben, "weg"), und würde zur Abhilfe mal folgendes versuchen (habe es selber nicht getestet, könnte aber nach meinem Verständnis von UFSconnect klappen):

      Richten Sie nur in einem der UFS 906 das NAS ein (Neustart erforderlich nach Änderung dieser Konfiguration!). Setzen Sie bei beiden UFS 906 UFSconnect zurück. Ebenfalls Neustart. Richten Sie dann bei beiden Receivern das gemeinsame Aufnahme-Archiv ein. Bei den Aufnahme-Einstellungen können Sie das Standard-Ziel der Aufnahmen einstellen, versuchen Sie mal, ob bei dem Receiver, welcher nicht mehr mit dem NAS verbunden ist, das Aufnahme-Archiv des anderen 906 auswählen können.

      DJCyberax schrieb:

      mk991 schrieb:

      In der aktuellen SW für den 924 ist SAT-IP schon drin, wenn auch nicht dokumentiert. Habe es aber noch nicht probiert.


      Diese Aussage ist falsch. Die ensprechende Firmware wird nach Aussage von Kathrein Ende April oder Anfang Mai zur Verfügung stehen.

      Übrigens konnte ich Ihr Problem nachstellen (klar, dass das Datenbank-File am NAS defekt war, wenn dort zwei Receiver auf das gleiche Verzeichnis schreiben, weil beide ihre eigene Aufnahmen-Verwaltung haben und so das Datenbank-File mit ihren eigenen Ablage-Infos überschreiben, daher waren die Aufnahmen, wie Sie das bezeichnet haben, "weg"), und würde zur Abhilfe mal folgendes versuchen (habe es selber nicht getestet, könnte aber nach meinem Verständnis von UFSconnect klappen):

      Richten Sie nur in einem der UFS 906 das NAS ein (Neustart erforderlich nach Änderung dieser Konfiguration!). Setzen Sie bei beiden UFS 906 UFSconnect zurück. Ebenfalls Neustart. Richten Sie dann bei beiden Receivern das gemeinsame Aufnahme-Archiv ein. Bei den Aufnahme-Einstellungen können Sie das Standard-Ziel der Aufnahmen einstellen, versuchen Sie mal, ob bei dem Receiver, welcher nicht mehr mit dem NAS verbunden ist, das Aufnahme-Archiv des anderen 906 auswählen können.

      Kann man nicht.
      Seit dem 14.4. gibt es eine neue Firmware 2.01
      Habe ich natürlich sofort ausprobiert, Ergebnis: Leider nix besser!
      Der 906 stürzt immer noch dauernd ab, kommt zu programmierten Aufnahmen nicht aus dem Standby, usw.
      Auch schön: Machmal steht im Display "Aufnahme läuft", obwohl die programmierte Aufnahme schon seit zig Stunden vorbei ist.
      Er reagiert dann auch auf gar nix mehr, nur aus- und einschalten hilft noch.
      Die programmierten Aufnahmen, die dazwischen liegen sollten, hat er natürlich nicht gemacht.

      Also, das Gerät macht einen guten Eindruck, aber die SW ist totaler Mist!
      Hello
      I am currently testing the firmware UFS906 2:01 with server-SAT> IP Devolo firmware 2.01. Everyone has a fixed IP. You are connected to a Cisco 3750G switch. I tested the network part and everything is ok.
      I see that the server UFS906 tuner SAT used> IP, but can not find anything in the search.
      I also use the Devolo and Elgato application on the SAT-IP Server> and it works
      compatibility problem? :( translated with Google

      Fabrice
      Hallo,

      kurzes Update:
      Ich habe die NAS-Konfiguration auf allen System rausgelöscht, sprich jetzt ohne NAS.
      Stattdessen habe ich im Wohnzimmer jetzt einen UFS924 mit Festplatte.
      Dort wird alles aufgenommen und man kann es auch von den 906ern ansehen.

      Der 924 ist um Welten stabiler als der 906! Als deutlich seltener genutze Nebenstelle z.B. in der Küche oder im Schlafzimmer ist der 906 ok und dazu auch günstig.
      Der 924 läuft bei mir mit einem Alphacrypt und Sky-S2 Karte völlig problemlos. Nur schade, dass er nur ein Sky-Programm gleichzeitig entschlüsseln kann.

      Der 924 kann mit SAP-IP aber auch nur 2 Tuner, reichte mir nicht.
      Deshalb jetzt 2x SAT und 1x SAT-IP am 924, also 3 Kanäle gleichzeitig.
      Achja, ich habe nur ein SAT-Kabel zum 924 (war nur als Reserve gedacht, wollte ja schließlich alles per IP machen).
      Da habe ich den Kathrein EXR 221 genommen, der als Einkabel-Multischalter 2 Kanäle auf das eine Kabel packt. Läuft perfekt.
      Hallo,

      ich schließ mich hier mal an...
      Ich habe den Kathrein UFS Connect 906 nun auch schon einige Wochen in Betrieb, mit Software 2.02 und reinem SAT>IP Betrieb. Leider läuft er sehr unzuverlässig, findet gelegentlich mal den Server nicht bzw. braucht recht lange zum Verbinden, Aufnahmen sind eine Katastrophe, mal klappts, mal nicht, vor allem auf HD+ Sendern.

      Und das Schlimmste: Der Support von Kathrein meint immer es könnte ja dieses oder jenes sein (obwohl ich das schon ausgetestet habe) aber will partout nicht zugeben, dass die Software ein Update braucht. Ich habe extra eine andere USB HDD gekauft, aber natürlich gibts damit die gleichen Probleme.
      Eigentlich traurig, dass eine Traditionsfirma wie Kathrein das nicht auf die Reihe kommt. Die SAT>IP App von Elgato funktioniert mit dem gleichen Setup recht reibungslos, also es funktioniert prinzipiell alles...nur Kathrein kriegt es nicht hin, und will es nicht zugeben...
      Hallo zusammen,

      ich nutze den UFS906 seit Mai zusammen mit einem Triax TSS 400 als reine Sat-IP Lösung.
      Ich muss sagen, dass ich bislang so gut wie keine Probleme hatte. Außer nach dem Update auf die 2.02, wo auf einmal ab und zu ein Sender einfror. Gelöst habe ich dies damit, dass ich sowohl dem UFS als auch dem Konverter feste IP-Adressen zugewiesen habe. Seitdem läuft wieder alles superstabil ohne Aussetzer etc.

      Ich denke, es liegt viel an einer stabilen Internetverbindung. Wir haben seit Mai das VDSL der Telekom mit 50Mb und ich muss sagen, dass dies ebenfalls superstabil ist (v.a. gegenüber Unitymedia) Da ich die Leitung beruflich nutze, kann ich das auch ganz gut beurteilen.
      Insofern bin ich mehr als zufrieden, dass wir bei unserem Neubau komplett auf Sat-IP gesetzt haben.

      Viele Grüße,
      jop68

      mk991 schrieb:

      Hallo,

      kurzes Update:
      Ich habe die NAS-Konfiguration auf allen System rausgelöscht, sprich jetzt ohne NAS.
      Stattdessen habe ich im Wohnzimmer jetzt einen UFS924 mit Festplatte.
      Dort wird alles aufgenommen und man kann es auch von den 906ern ansehen.

      Der 924 ist um Welten stabiler als der 906! Als deutlich seltener genutze Nebenstelle z.B. in der Küche oder im Schlafzimmer ist der 906 ok und dazu auch günstig.
      Der 924 läuft bei mir mit einem Alphacrypt und Sky-S2 Karte völlig problemlos. Nur schade, dass er nur ein Sky-Programm gleichzeitig entschlüsseln kann.

      Der 924 kann mit SAP-IP aber auch nur 2 Tuner, reichte mir nicht.
      Deshalb jetzt 2x SAT und 1x SAT-IP am 924, also 3 Kanäle gleichzeitig.
      Achja, ich habe nur ein SAT-Kabel zum 924 (war nur als Reserve gedacht, wollte ja schließlich alles per IP machen).
      Da habe ich den Kathrein EXR 221 genommen, der als Einkabel-Multischalter 2 Kanäle auf das eine Kabel packt. Läuft perfekt.



      Ich bin zwar mit meiner Antwort wohl etwas spät dran (da ich hier auch eher selten vorbei schaue), aber so was in der Art hatte ich im April schon angesprochen (siehe Beiträge weiter oben).
      Hier funktioniert auch das Anschauen von Aufnahmen (am 924 aufgenommen, am 906 anschauen) ohne Probleme, zumindest hier bei mir.