UFSconnect zwischen UFS 924 und UFS 906, Aufnahme Archiv, Auto-Tuner Sharing und SAT-IP???

      UFSconnect zwischen UFS 924 und UFS 906, Aufnahme Archiv, Auto-Tuner Sharing und SAT-IP???

      Hallo, ich bin neu im Forum und habe auch meine ersten Kathrein Receiver. Zu diesen bin ich durch einen Elgato Netstream 4Sat SAT-IP Server gekommen. Den Ufs 906 habe ich mir gekauft, da zu lesen ist das er als SAT-IP Client verwendet werden kann. Wie soll das funktionieren? :ahm

      Den 906 habe ich dann direkt an die Sat-Anlage angeschlossen und war von den Funktionen sehr positiv überrascht. Habe dann was von Auto-Tuner Sharing, Zugriff auf sämtliche Aufnahmen etc. unter UFSconnect Receivern und mir aus diesem Grund noch einen UFS 924 fürs Wohnzimmer zugelegt.

      Im Internet bzw. diesem Forum konnte ich erfahren, dass auch der 924 mit dem Start von SAT-IP ebenfalls SAT-IP fähig sein soll durch ein Firmware update. Wie soll das funktionieren? :ahm

      Ebenso enttäuscht bin ich derzeit von den UFSconnect Funktionen. Die beiden Receiver scheinen sich im Netz nicht zu finden. Dies wird mir auch von den Receivern unter der WOL Einstellung bestätigt. Kein Zugriff auf die Aufnahmen, kein Auto-Tuner Sharing.

      Eigentlich wollte ich mir das viele Kabelverlegen sparen, wie von Kathrein beworben. :lesen

      Hoffe, dass mir jemand helfen kann oder entsprechende Firmware Updates zeitnah folgen.

      Gruß Micha
      den UFSConnect 906 habe ich seit ein paar Tagen mit der Software 1.00.

      Sat-IP scheint noch gar nicht enthalten zu sein. Es gibt keine Einstellmöglichkeiten z.B. für die IP des Sat-IP-Servers (bei mir ein Telestar Digibit R1). Auch im Handbuch wird Sat-IP überhaupt nicht erwähnt. Deswegen habe ich den doch gekauft.
      Der Telestar TD 2510 HD kann Sat-IP. Dort kann man den Tuner von Sat auf Sat-IP umstellen. Das funktioniert.
      Im UFSConnect müsste man einen zweiten (virtuellen) Tuner anlegen können, der dann Sat-IP beherrscht.
      Aber das geht nicht. Wie kann man mit dem UFSconnect 906 Sat-IP nutzen? Wer kann das beantworten. :(

      Über das Webinterface kann man NAS-Laufwerke als Aufnahmemedium einrichten. Aber wie kann man sie dafür nutzen?

      Firmware 2.0 für UFSconnect 906 ist raus und Sat>IP geht damit

      luller schrieb:

      den UFSConnect 906 habe ich seit ein paar Tagen mit der Software 1.00.

      Sat-IP scheint noch gar nicht enthalten zu sein. Es gibt keine Einstellmöglichkeiten z.B. für die IP des Sat-IP-Servers (bei mir ein Telestar Digibit R1). Auch im Handbuch wird Sat-IP überhaupt nicht erwähnt. Deswegen habe ich den doch gekauft.
      Der Telestar TD 2510 HD kann Sat-IP. Dort kann man den Tuner von Sat auf Sat-IP umstellen. Das funktioniert.
      Im UFSConnect müsste man einen zweiten (virtuellen) Tuner anlegen können, der dann Sat-IP beherrscht.
      Aber das geht nicht. Wie kann man mit dem UFSconnect 906 Sat-IP nutzen? Wer kann das beantworten. :(

      Über das Webinterface kann man NAS-Laufwerke als Aufnahmemedium einrichten. Aber wie kann man sie dafür nutzen?
      Hallo, es gibt jetzt für den UFSconnect 906 die neue Firmware 2.0 auf der Kathrein-Homepage. Damit kann man einstellen, ob man nur den internen Tuner, beide (intern + Sat>IP), oder nur den Sat>IP-Tuner verwenden möchte. Funktioniert bereits ganz gut bei mir mit Elgato Netstream4Sat. Allerdings dauert die Verbindung ca. 5-10 sec. länger, wenn man die Sat>IP-Verbindung allein benutzt. Anscheinend wird beim Mischbetrieb (beide Empfangsarten) der interne Tuner bevorzugt verwendet (für die erste beginnende Aufnahme). Man sieht ansonsten nicht, welche Empfangsart gerade verwendet ist. Ich habe mir diesen Receiver eigens für diesen Twin-Tuner Betrieb gekauft und bin schon recht zufrieden, aber tlws. habe ich Abstürze und ich muss mich noch an die Menüführung und die Fernbedienung gewöhnen.

      Man braucht anscheinend zwingend, zumindest für die Ersteinrichtung eines NAS-Laufwerks, einen USB-Speicher (Stick oder Platte). Leider ist mein (Powerline-) Netzwerk mit NAS hierfür zu lahm, daher verwende ich jetzt eine USB-Platte.
      Hallo Baazongg,

      nachdem der UFS 906 nun endlich in größeren Stückzahlen verfügbar ist und auch die SAT-IP-Firmware raus ist, stehe ich kurz davor mir auch einen zu bestellen. Was mich aber noch brennend interessieren würde, ist ob bei Set Verwendung eines zweiten Tuners (über SAT-IP) auch das gleichzeitige Aufnehmen über zwei Tuner möglich ist. In den Beschreibungen von Kathrein war bisher immer nur die Rede davon, dass der zweite Tuner nur zum Live-TV schauen genutzt werden kann, wenn der erste bereits mit einer Aufnahme belegt ist.

      Was genau bedeutet, dass die Verbindung ca. 5 - 10 sec. dauert? Ist damit die Zeit gemeint bis nach Auswahl des Tuners das erste Mal ein Bild kommt, oder dauert es bei jedem Programmwechsel so lange?

      Vielen Dank schon einmal.


      Gruß Jörg
      Hallo, bei mir klappen zwei Aufnahmen gleichzeitig auf die externe USB-Festplatte. Vielleicht wird das nicht offiziell supportet, ich war aber davon ausgegangen, das es klappt und es geht auch bei mir. Ich habe den Receiver erst 1 Woche und die Firmware gibt es erst seit ein paar Tagen, habe das daher noch nicht erschöpfend getestet. Ich bin aber sehr zufrieden mit dieser Funktionalität, da ich zuerst die Volksbox gekauft hatte und zurückgegeben habe, weil sie nur entweder oder (Tuner oder Sat>IP) konnte, das ist hier aber problemlos möglich. Auf der Homepage gibt es zur Firmware noch eine kleine Beschreibung, die andeutet, dass der Tuner bevorzugt wird, sehen kann ich das nicht.
      Als ich nur Sat>IP verwendet habe, startete das Bild später und es gab eine "bitte warten" Meldung. Umschalten geht schnell und die Meldung kommt nur zum Starten, nicht im Betrieb. Gefühlt fand ich das aber nervig und das war bei der Volksbox wesentlich schneller! Als ich während des Betriebes die Konfiguration geändert habe, also auf Mischbetrieb umgeschaltet habe, kam zunächst ebenfalls eine Verzögerung.
      Jetzt im Dauerbetrieb merke ich das nicht mehr, weil wahrscheinlich beim Starten immer bevorzugt der interne Tuner verwendet wird. Kann sein, das bei einer laufenden Aufnahme und manuellem Starten der Sat>IP-Betrieb ebenfalls verzögert startet, soviel Erfahrung habe ich noch nicht gesammelt.
      Ob Umschalten genauso schnell geht, kann ich nicht beurteilen, vielleicht ist es etwas langsamer, aber auf jeden Fall akzeptabel schnell. Ich kann den Receiver bisher aber sehr empfehlen, auch wenn ich etwas nervige Zeit für die Einrichtung benötigt habe und ein paar Dinge etwas irritierend für mich waren.
      Hallo Baazongg,

      vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Das hört sich schon mal recht gut an. So wie Du den Betrieb beschreibst, habe ich mir das ungefähr vorgestellt. Dann werde ich demnächst auch zuschlagen und den SAT-IP-Betrieb testen.

      Was die Wartezeit betrifft, da habe ich die Hoffnung, das dies bei einer der nächsten Firmwares noch besser wird. Wie sieht bei Dir denn die Netzwerkverkabelung zwischen dem UFS 906 und dem Netstream aus, Kabel mit 100 MBit, 1000 MBit, DLAN, WLAN?

      Gruß und ein schönes Wochenende
      Jörg
      Hallo, ich habe im Wohnzimmer dLAN mit ca. 200 MBit gemessen und es geht HD-Streaming mit AppleTV und die Volksbox ging dort gefühlt schneller zu starten. Auch die Netstream App unter Android geht mit gleicher dLAN-Verbindung schneller. Kurioserweise klappt an der Android-TV-Box die HD+ App nicht, aber das ist eine andere Baustelle. Ein iMac zum Testen ging auch schneller, gefühlt ist daher der Kathrein-Receiver am langsamsten (von den funktionierenden Anwendungen:-). Meine Dreambox geht hierfür auch nicht schnell genug, daher der neue Receiver.

      Vielleicht wird das mit folgenden Firmwaren noch optimiert, aber es ist auch so akzeptabel. Wenn man aber nur Sat>IP verwendet, wäre das aber ein kleiner Nachteil, wenn das nicht optimiert wird.
      15 Sekunden ist schon eine Hausnummer, aber ich hoffe da geht noch was. Ich habe nämlich gestern den Ufs 906 bestellt. Werde erst einmal ohne SAT-IP-Server testen und mich mit dem Gerät vertraut machen. Ich hoffe, dass vor allem der EPG so funktioniert, wie ichmir das vorstelle. Wichtig ist für uns, dass es eine Vorschau von wenigstens 7 Tagen für alle gängigen Programme gibt sowie möglichst umfangreiche Programmierfunktionen (z.B. Serientimer unabhängig von Tag und Zeit) Gerade letzteres bekommt man bei vielen Geräten leider nicht. Bei unserem Vu+Solo2 geht das zwar über den Autotimer, leider reicht dort der EPG bei einigen Privaten nur 2 bis 3 Tage. Man kann zwar mit dem Vu+Solo2 fast alles machen, aber man muss sich wirklich damit beschäftigen. Auf dem Papier kann der UFS 906 so gut wie alles, was uns wichtig ist. Wenn das dann auch OutOfTheBox so funktioniert ist das einfach bequemer. Abgesehen davon finde ich die SAT-IP Geschichte einfach interessant, also nur Netzwerkverkabelung und nicht überall Koaxkabel hinziehen. Ich bin gespannt, ob alles so hinhaut wie ich mir das vorstelle und werde entsprechend berichten.

      Gruß Jörg
      Hallo zusammen,

      Bin zwar jetzt erst auf euren Thread aufmerksam geworden, habe aber evtl. noch ein paar Infos.

      UFSConnect und SAT>IP werden im UFS924 erst integriert, beide Funktionen sind aktuell nicht eingebaut. Daher kann der UFS924 auch noch kein UFSConnect.

      Ich habe bei einer Kundschaft zwei UFS906 am Start, gewzungenermaßen rein über SAT>IP, da aufgrund von Platzmangel in den Leerrohren keine Koaxkabel verlegt werden konnten. SAT>IP-Server ist der Kathrein EXIP 414.

      Startet man einen der UFS 906, so dauert dies hier evtl. 5 Sekunden länger als bei koaxialer Verbindung. 10 Sekunden dauert das mit Sicherheit nicht. Ich empfehle generell, sowohl dem SAT>IP-Server als auch den Receivern feste IP-Adressen zu verpassen, da sonst neben der Suche nach einem SAT>IP-Server (und deshalb dauert auch die Verbindung so lange) noch die Anforderung einer IP-Adresse von einem dazu befähigten DHCP-Server (sprich FritzBox, Speedport, allgemein Router etc.) dazu kommt. Solange der Receiver versucht, eine Verbindung aufzubauen, erscheint die bereits besagte "Bitte warten" Meldung.

      Von was ich generell abrate, ist die Verbindung per WLAN. Das wurde natürlich auch getestet, habe aber festgestellt, dass es hier öfters mal zu Ruckeln, Aussetzern bis hin zu einem Totalabsturz kam. Stationäre Geräte sollten halt nun mal bevorzugt über eine Kabel-Netzwerkverbindung laufen (das war aber schon immer so, dass Kabelverbindungen besser funktionieren).

      Sollte einer von euch vorhaben, mehr als einen SAT>IP-fähigen Kathrein-Receiver in sein Netzwerk zu integrieren, dem kann ich nur raten, bei der Inbetriebnahme alle anderen SAT>IP-Receiver abzuschalten. Grund: Warum der zweite UFS 906 das gemacht hat, weiß ich nicht, auf jeden Fall hat er laut der Diagnoseseite den ersten UFS 906 als SAT>IP-Server verwendet. Geht man nach der an der Rückseite angebrachten Kontroll-LED bei Datenverkehr, war das auch wirklich so. Abgewöhnen konnte ich dem Receiver das nur durch eine komplette Neu-Inbetriebnahme, während der erste Receiver ausgeschaltet war.
      Ich habe an den Kathrein-Support eine entsprechende Email mit den detaillierten Problemen mit einer entsprechend logischen Abhilfe-Idee geschrieben (In der SAT>IP Konfiguration sollte generell ein SAT>IP Server fest eingestellt werden können, so dass der Receiver nicht jedes Mal danach suchen muss; sollten mehrere Server in einem Netzwerk betrieben werden, sollte es eine Priorisierungsliste geben, in welcher Reihenfolge die Server an einem freien IP-Tuner angefragt werden sollen; die genannte Funktion sollte deaktivierbar sein, so dass die Verbindungsprozedur so läuft wie momentan integriert). Durch das feste Einstellen eines SAT>IP-Servers sollte sich auch die Verbindungszeit reduzieren lassen.
      Ansonsten muss ich sagen, bin ich wirklich überrascht, das System läuft stabil, die Umschaltzeiten sind gegenüber Koax-Verbindung nur minimal länger, die Receiver finden sich ohne Probleme im Netz, lassen sich per WOL aufwecken und legen sich, wenn sie eine Zeit nicht verwendet werden, wieder schlafen.

      sportschnegge: Das EPG-Problem, dass einige Sender nur 2-3 Tage Infomaterial liefern, liegt zumeist nicht am verwendeten Receiver, sondern am Sender selbst, bzw. an der redaktionellen Aufbereitung der EPG-Infos, da manche Sender das einfach für keinen längeren Zeitraum zur Verfügung stellen. Was ich beim schnellen Drüberschauen gesehen habe, wird so eine Art Serientimer zur Verfügung gestellt, kann angeblich sogar Duplikate erkennen und nimmt diese dann nicht mehr auf.
      Aus dem selben Grund wie Sie (Entfall der Koax-Kabel) rüste ich auch privat nach und nach auf SAT>IP um.