Aufnahmen sichern (nicht konvertieren, brennen o.ä.)

      Aufnahmen sichern (nicht konvertieren, brennen o.ä.)

      Hallo, ich habe seit ein paar Jahren den UFC960 und bin im großen und ganzen recht zufrieden damit. Auf meiner 1 TB externen Festplatte befinden sich mittlerweile einige Aufnahmen die ich ungern durch einen Festplattencrash verlieren möchte. Ich möchte daher diese Aufnahmen sichern (also nicht konvertieren, joinen, brennen o.ä. was in diesen Forum das Thema der meisten Topics ist).

      Ich habe mir daher eine zweite Festplatte gekauft und die über den Receiver eingerichtet. Nun habe ich testweise am PC eine Aufnahme in das entsprechende Verzeichnis der neuen Festplatte kopiert. Leider zeigt das Receiver Aufnahmen-Archiv diese nicht an. Kann mir jemand einen Tipp geben wie/ob das zu machen ist?

      Als nächstbessere Lösung habe ich versucht die Aufnahmen in den Media-Bereich der Festplatte zu kopieren. Hier findet der Receiver die Aufnahme und kann Sie auch abspielen. Damit könnte ich zur Not leben wenn hier nicht das Problem wäre dass größere Aufnahmen nach 4 GB gesplittet werden. Jetzt müsste ich also doch erst am PC joinen und NTFS verwenden. Den Aufwand möchte ich eigentlich vermeiden weil ich nur eine "dumme" Sicherung brauche.

      Danke für Tipps!

      Michael
      UFC 960 FW 2.0
      Ein langsamer Weg geht über FTP. Dafür muss Dein UFC 960 in Dein Netzwerk eingebunden sein. Mit einem FTP-Programm, z.B. Filezilla oder Total Commander, oder dem normalen Windows Explorer kannst Du dann auf die an den UFC 960 angeschlossene Platte zugreifen und die gewünschten TS-Dateien rüberkopieren. Damit große Dateien in einem Stück auf Deiner am PC angeschlossenen externen NTFS-Festplatte abgelegt werden, schaltest Du am UFC 960 die 4GB-Dateibegrenzung im Hauptmenü - Anwendungen aus. Weitere Infos zu diesem Weg findest Du über die Suchfunktion des Forums.
      Die TS-Dateien lassen sich am PC sehr gut mit dem VLC-Player abspielen.
      UFC 960sw (FW 2.04, zurück von 2.07), UFZ 111, Mac
      UFC 662sw (FW 1.23)
      @Michael: Wenn Du die neue Festplatte am Receiver eingerichtet hast, wie funktioniert der Betrieb dann?
      Wenn man bei den anderen 9xx-er Receivern zwei Archivplatten einrichtet, kann man diese nicht gleichzeitig am Gerät betreiben.

      Kenn mich mit den Kabelreceivern nicht so aus, aber wenn es so läuft, wie bei den Sat-Geräten, dann sollte eine Festplatte, die zuvor am PC mit FAT32 formatiert wurde, vom Receiver als Zweit-Archiv akzeptiert werden.
      Diese kann dann parallel mit der Haupt-Archivplatte betrieben werden.
      Über den Menü-Befehl "Auf USB-Datenträger kopieren" kannst Du dann Deine Aufnahmen von der Archivplatte auf die Zweit-Platte kopieren.
      Die Zweit-Platte wird in die Archivstruktur eingebunden und ist über das Menü aufrufbar. Alle Sendungen, die darauf liegen, lassen sich so abspielen, wie von der Haupt-Archivplatte.
      Dies ist auch die einzige Möglichkeit, wie sich Aufnahmen so sichern lassen, daß sie danach noch über die Archiv-Funktion verfügbar sind.

      An der 4GB-Teilung lässt sich nichts ändern, da die Receiver schreibend nur auf FAT32 zugreifen können.
      Bei Weiterverwendung am PC lassen sich die Teile ganz einfach mit dem COPY-Befehl der Eingabeaufforderung zu einer einzigen TS-Datei zusammenfügen.

      Kannst ja mal ausprobieren, was ich zur Zweit-Platte beschrieben habe, würde mich interessieren, wie das bei den Kabelreceivern läuft.

      Gruß, Magnus
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Magnus“ ()

      Hallo Magnus

      > @Michael: Wenn Du die neue Festplatte am Receiver eingerichtet hast, wie funktioniert der Betrieb dann?
      > Wenn man bei den anderen 9xx-er Receivern zwei Archivplatten einrichtet, kann man diese nicht gleichzeitig am Gerät betreiben.


      Ich habe ich nicht die Absicht beide Festplatten gleichzeitig zu betreiben. Ich habe die zweite Festplatte nur vom Receiver einrichten lassen (während die erste abgehängt war) um die benötigte Verzeichnisstruktur zu erhalten. Danach habe ich beiden Platten an den PC gehängt und eine Aufnahme so kopiert dass sie für mich aussieht wie auf der ersten Festplatte. Diese wurde aber dann vom Receiver im Aufnahmen-Archiv nicht angezeigt.

      > Kenn mich mit den Kabelreceivern nicht so aus, aber wenn es so läuft, wie bei den Sat-Geräten, dann sollte eine Festplatte, die zuvor am PC mit FAT32 > formatiert wurde, vom Receiver als Zweit-Archiv akzeptiert werden.
      > Diese kann dann parallel mit der Haupt-Archivplatte betrieben werden.
      >Über den Menü-Befehl "Auf USB-Datenträger kopieren" kannst Du dann Deine Aufnahmen von der Archivplatte auf die Zweit-Platte kopieren.

      >Die Zweit-Platte wird in die Archivstruktur eingebunden und ist über das Menü aufrufbar. Alle Sendungen, die darauf liegen, lassen sich so abspielen, wie >von der Haupt-Archivplatte.

      >Dies ist auch die einzige Möglichkeit, wie sich Aufnahmen so sichern lassen, daß sie danach noch über die Archiv-Funktion verfügbar sind.


      Hier weicht mein Kabelreceiver wahrscheinlich ab. Ins Archiv einbinden kann ich die Platte nicht. Ich kann sie nur über den Media-Schalter ansprechen. Die Funktion "auf USB-Datenträger kopieren" ist a) viel zu langsam und b) will ich ja nicht einzelne Dateien kopieren sondern viele in einem Schritt. Das geht am PC schneller.


      > An der 4GB-Teilung lässt sich nichts ändern, da die Receiver schreibend nur auf FAT32 zugreifen können.
      >Bei Weiterverwendung am PC lassen sich die Teile ganz einfach mit dem COPY-Befehl der Eingabeaufforderung zu einer einzigen TS-Datei
      > zusammenfügen.

      Dann werde ich das wohl so machen müssen.
      Irgendeine Idee warum der Receiver die ins ins Aufnahmen-Archiv kopierten Verzeichnisse nicht erkennt, hast du nicht, oder?

      VG Michael
      UFC 960 FW 2.0
      Doch, ich schrieb ja, das Kopieren uber USB ist die einzige Methode, um Aufnahmen zu sichern und gleichzeitig die Einbindung ins Archiv beizubehalten.

      Du kannst das Einbinden eines USB-Datenträgers als Zweit-Archiv ja trotzdem nochmal probieren, damit wir wissen, ob es wirklich nicht mit dem UFS960 geht:
      Verwende einen USB-Stick, den Du mit FAT32Formatter oder einem ählichen Tool mit FAT32 formatierst. Mit Windows-Bordmitteln kann man nicht die gewünschte FAT-Version formatieren.
      Bei den Receivern, die ich kenne, ist es so, daß ein geeigneter Datenträger zunächst nicht "initialisiert" wird oder ähnliches. Wenn er bei Verwendung des Befehls "Auf USB-Datenträger kopieren" als Ziel angezeigt wird, dann wird er beim Schreiben der ersten kopierten Aufnahme als Zweit-Archiv eingerichtet.


      Erklärung für die Prozedur:

      Bei den Receivern, die ich kenne, gibt es eine Verzeichnisstruktur /kathrein/records, in der die Aufnahmen abgelegt werden - jede in einem eigenen Unterordner.
      Zusätzlich gibt es den 'Systemordner' /kathrein/records/NichtLoeschen, in diesem befinden sich die meisten Informationen über die Archivstruktur der Festplatte und die verwalteten Aufnahmen.
      Das Format der enthaltenen Dateien ist proprietär, sie lassen sich von außerhalb der Receiver-Software nicht bearbeiten, ohne beschädigt zu werden.

      Bei einer Zweit-Archivplatte exisitert nur der erwähnte Pfad in einer einzigen Partition.
      Bei der Haupt-Archivplatte werden mehrere Partitionen angelegt und der Aufnahmepfd befindet sich in einer einzelnen Partition am Ende.
      Zusätzlich befinden sich aber weitere Verwaltungsinformationen auf der Haupt-Archivplatte in Verzeichnissen auf anderen Partitionen (bei den Sat-Receiveren tlw. Linux ext3-Format).

      Will man nur die Aufnahmen von einer Zweit-Festplatte auf eine weitere sichern, muß man den gesamten Pfad /kathrein/records mit allen Unterordnern an den neuen Speicherort übertragen. Dann sind die Aufnahmen weiterhin im Archiv sichtbar.

      Bei den Aufnahmen, die auf der Haupt-Archivplatte liegen, ist es etwas anders: Du kannst entweder die Archivplatte komplett auf die neue duplizieren (z.B. mit Kloning-Software), dann sind die Aufnahmen natürlich im Archiv-Modus sichtbar.
      Willst Du es manuell machen, mußt Du von der "alten" Archivplatte zusätzlich noch die Dateien archive.dat und evtl record_0 & record_1 aus ihrem Pfad in den entsprechenden Ort auf der neu eingerichteten Haupt-Archivplatte kopieren. Wo diese Dateien liegen, kann ich im Moment nicht sagen, aber wenn Du alle Partitionen der Archivplatte am PC auslesen kannst, ist es ja möglich, sie zu finden.


      Wenn Dein Receiver doch in der Lage sein sollte, wie ganz oben beschrieben, ein USB-Gerät als Zweit-Archiv einzurichten, kann man noch folgendes probieren:
      • Betrieb mit der "ersten" Haupt-Archivplatte.
      • USB-Festplatte, wie beschrieben, mit FAT32 formatiert, am Receiver als Zweit-Speicher verfügbar machen, indem eine Aufnahme per Menü drauf kopiert wird.
      • Diese Aufnahme kann auch umgehend wieder per Menü-Befehl gelöscht werden, die Einbindung des Datenträgers ins Archiv bleibt erhhalten.
      • Haupt-Archivplatte und Zweit-Festplatte am PC anschließen.
      • Alle Aufnahmen von /kathrein/records der Haupt-Platte in den gleichen Pfad der Zweit-Platte kopieren.
      • Inhalt des "NichtLoeschen"-Ordners auf der Hauptplatte: die Dateien extarchive.dat, record_0 und record_1 in den gleichen Ordner der Zweit-Platte kopieren.
      • Receiver wieder mit der Haupt-Archivplatte starten.
      • Zweit-Platte anschließen. Wenn das Einlesen der Zweit-Platte abgeschlossen ist, sollten die Aufnahmen auf dieser über die Archiv-Funktion sichtbar sein.
      Wenn das beschriebene Verfahren funktionieren sollte, kann aber zu trotzdem noch zu Problemen kommen, da die Archiv-Software für jede Aufnahme eine einzigartige Index-Nummer vergibt.
      Wenn ich an meinem Receiver 2 Zweit-Platten mit identischer Archivstruktur gleichzeitig betreibe, in der also zwei gleiche Aufnahmen auch identische Indexnummern haben, kann der Receiver damit nicht umgehen.
      Wie es sich aber verhält, wenn die betreffenden gleichen Aufnahmen mit identischer Indexnummer einmal auf der Haupt-Platte und einmal auf einer Zweit-Platte liegen, kann ich nicht sagen, dazu habe ich noch nichts ausprobiert.

      Wenn die beschriebene Methode funktionieren sollte, dann wäre es möglich, den bisherigen Aufnahmenbestand in einm Schwung am PC zu kopieren.
      Sollen zukünftig weitere Aufnahmen zu der Sicherung hinzukommen, müssen diese manuell über das Receiver-Menü mit "Auf USB-Datenräger kopieren" kopiert werden, da sonst die Archivinformationen nicht mit aktualisiert werden.

      Bei den Sat-Receivern kann man noch eine Ordnerfreigabe auf einem NAS als Zweit-Archiv einrichten, dann spart man sich das Hantieren mit einer weiteren USB-Platte.
      Ich habe im Handbuch zum UFC 960 aber keine Hinweise darauf gefunden. Vllt geht es aber doch.

      Alternativ kannst Du auch, wie beschrieben, die Haupt-Archivplatte komplett klonen und diesen Vorgang regelmäßig wiederholen, um eine Sicherung zu haben.
      Oder Du klonst die Haupt-Platte und überträgst danach jede weitere Aufnahme, die gesichert werden soll, erst auf einen USB-Stick und dann wieder, anch Neustart mit der geklonten Platte, auf diese zurück.

      Vielleicht kommt ja irgendwas von dem Angedachten für Dich in Frage. Aber das sind so ziemlich alle Möglichkeiten, die sich ergeben.

      Grüße, Magnus
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      Beim UFC 960 sieht es etwas anders aus als von Magnus beschrieben.

      Die Festplatte des UFC 960 besitzt insgesamt sieben Partitionen. Eine davon ist virtuell (Extended), so dass sechs Partitionen übrig bleiben. Zwei Partitionen können beim Anschluss der Platte an eine Windows PC gelesen werden: Das Aufnahme- und das Medienarchiv. Die übrigen Partitionen, darunter eine für Timeshift, sind vom Typ Linux und werden am PC nicht angezeigt.

      Ein NichtLoeschen-Verzeichnis gibt es beim UFC 960 nicht. Dateien mit dem Namen record_0 und record_1 habe ich per Telnet-Zugriff im Verzeichnis mnt/hdd0/pvr gefunden. Mit gleichen Datum liegt dort noch eine Datei folder.xml. Eine Datei extarchive.dat gibt es dort nicht. In der gleichen Ebene wie pvr liegen noch die record und media Verzeichnisse. Per FTP (FileZilla) kann man nicht auf das pvr-Verzeichnis zugreifen.

      Eine NAS-Anbindung des UFC 960 wurde zwar mal angekündigt, aber nie realisiert.
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      Hallo m_ac, danke für Deine Beschreibung. Ich habe es darauf mal mit der Struktur des UFS913 verglichen. Da bestehen große Ähnlichkeiten.

      m_ac schrieb:

      Die Festplatte des UFC 960 besitzt insgesamt sieben Partitionen. Eine davon ist virtuell (Extended), so dass sechs Partitionen übrig bleiben. Zwei Partitionen können beim Anschluss der Platte an eine Windows PC gelesen werden: Das Aufnahme- und das Medienarchiv. Die übrigen Partitionen, darunter eine für Timeshift, sind vom Typ Linux und werden am PC nicht angezeigt.
      Innerhalb der extended-Partition befinden sich, als logische Volumes, die Medien- und die Archivpartition. So ist es bspw. bei der internen Platte des UFS922; bei der externen des UFS913 befindet sich noch ein Volume für Timeshift mit auf der extended-Partition.
      Beim UFS913 sind die Volumes für Archiv und Media in FAT32, das scheint beim UFC960 genauso oder sehr ähnlich gelöst.
      Auf die Linux-Partitionen kann man entweder mit einem Linux-PC zugreifen, oder mit einem PC, der mit einer Linux-Live CD wie Knoppix gestartet wurde, oder man kann auf seinem Windows-System einen ext2/ext3-Volume Manager installieren und mittels diesem Laufwerksbuchstaben zuweisen. Ich benutze u.a. Ext2Fsd.

      m_ac schrieb:

      Ein NichtLoeschen-Verzeichnis gibt es beim UFC 960 nicht. Dateien mit dem Namen record_0 und record_1 habe ich per Telnet-Zugriff im Verzeichnis mnt/hdd0/pvr gefunden. Mit gleichen Datum liegt dort noch eine Datei folder.xml. Eine Datei extarchive.dat gibt es dort nicht. In der gleichen Ebene wie pvr liegen noch die record und media Verzeichnisse. Per FTP (FileZilla) kann man nicht auf das pvr-Verzeichnis zugreifen.
      Der Ordner /pvr entspricht einer der Linux-Partitionen. Gibt es noch den Ordner /program ? Dort müßten sich die Dateien archive.dat und archiveold.dat finden. Am PC ist dieser Ordner eine der anderen Linux-Partitionen.
      Die Dateien archive.dat, record_0, record_1 und folder.xml werden für die Archivverwaltung benötigt.
      Beim UFS913, beim UFC960 und beim UFS922(interne HD) sind in der Hinsicht die Haupt-Archive gleich strukturiert.
      Bei externen, zusätzlichen Archiven befinden sich alle Daten in der Struktur /kathrein/records und die Archivdateien sind zusammengefasst unter /NichtLoeschen.


      Soviel zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten.

      Das heißt nun, daß man zum Sichern der Aufnahmen vom UFS960 entweder die Archivplatte klonen muß, oder man muß, wenn man eine neue Archivplatte eingerichtet hat, am PC nicht nur die Aufnahmen, sondern mindestens auch noch die Dateien archive.dat, record_0, record_1 und folder.xml von der alten auf die neue Platte bringen.
      Wenn der UFC 960 wirklich keine Zweit-Archive auf weiteren USB-Datenträgern unterstützt, hat man nur diese beiden Wege, um Aufnahmen zu sichern und sie gleichzeitig im Archiv-Menü des Receivers verfügbar zu haben.

      Wenn die Zweit-Archive doch unterstützt werden, können mit dem beschriebenen Weg über das Receiver-Menü die Aufnahmen auf USB-Datenträger gesichert werden.
      Dabei sollte auch die Blockauswahl möglich sein, um mehrere Aufnahmen auf einmal zu kopieren.

      Jedoch fällt das manuelle Kopieren der Daten am PC vom Hauptarchiv auf ein Zweit-Archiv komplett weg, da die Dateien archive.dat(Hauptarchiv) und extarchive.dat(Zweit-Archiv) nicht kompatibel zueinander sind. Also die Aufnahmen vom Haupt-Archiv per PC auf die Zweit-Platte kopieren und dann die archive.dat als extarchive.dat nach /NichtLoeschen zu kopieren, führt nicht zum Erfolg.

      Also bleibt Nürnberger (Michael) nur übrig, entweder regelmäßig die Archivplatte zu klonen, oder einmal die Geduld aufzubringen und alle Aufnahmen per Receiver-Menü sichern, um dann anschließend neue Aufnahmen zeitnah der Sicherung hinzuzufügen.

      Grüße, Magnus
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Magnus“ ()

      Wow danke euch beiden für die ausführlichen Insider-Infos. Den Input muss ich erst Mal verarbeiten. Ich melde mich dann wieder.

      Hier das Ergebnis der Vorschläge von gestern.
      Gestern habe ich eine größere Menge Aufnahmen auf eine NTFS-Partition der neuen Festplatte gebracht und beim Kopieren die gesplitteten TS-Dateien zusammengeführt. Das ging per Batch-Datei mit vertretbarem Aufwand.
      Dann habe ich diese an den zweiten USB-Anschluß des Receivers gehängt und per Media-Funktion darauf zugegriffen. Das Ergebnis war enttäuschend. Ich hatte ja erwartet dass mir eine Bookmark-Funktion fehlen wird (Wiederaufnahme des Abspielens zum Zeitpunkt der letzten Unterbrechung + Kapitel). Völlig unerwarteterweise ging aber auch das schnelle Vorspulen nicht, sondern es wurden nur ständig die ersten Szenen (geschätzt 30s) der Aufnahmen wiederholt. Ich kann also eine Aufnahme von Anfang bis Ende ansehen. Aber nicht Unterbrechen, Vorspulen usw. Das ist unbenutzbar.

      Mal sehen was die Tests mit eurem neuen Input ergeben.
      UFC 960 FW 2.0
      Wenn der UFS960 wirklich keine USB-Sekundärarchive ermöglicht, hast Du leider wenig Möglichkeiten.
      Dann bleibt Dir nur das komplette, regelmäßig wiederholte Klonen der Archivplatte .

      Daß die Aufnahmen von der NTFS Platte so unkomfotabel abgespielt werden, habe ich bei meinen Geräten so auch nicht. Auch wenn es keine Bookmarks usw gibt, so klappt das Spulen und Skippen problemlos, auch bei zusammengefügten Dateien.
      Hast Du außer dem Zusammenfügen noch was anderes mit den TS-Dateien gemacht? Durch den TS-Doctor laufen lassen beispielsweise oder mit sonst einem Video-Tool bearbeitet?
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      Hallo zusammen,

      ich übertrage Filme die ich erhalten möchte ganz bewußt mit Filezilla als ungesplittete Aufnahme auf eine NTFS Platte.
      Klar gehen Informationen verloren, mir war aber wichtiger ggf in einer "nach Kathrein Zeit" z.B. per PC auf die Aufnahmen zugreifen zu können.

      Anfangs hatte ich mit meinem 922 ähnliche Probleme beim Zugriff auf eine NTFS Platte.
      Bei manchen Filmen war das Spulen nicht möglich und das Durchhangeln über die Media Taste bis zum gewünschten Film dauerte ewig.
      Aufgrund eines Tipps hier aus dem Forum, habe ich die NTFS Platte noch einmal neu formatiert und dabei die Einstellung "Größe der Zuordnungseinheiten" mit 64 Kilobytes gewählt.

      Seither funktionieren zumindest die ca 15 Filme einwandfrei.
      Nur mal als Idee, ob es im geschilderten Fall hilft oder sogar schadet, kann ich nicht absehen.

      viele Grüße
      Uli
      UFS-922 mit WD 10 EVDS FW 2.10
      UFS-922 250 GB Original FW 2.10
      Da ich im Augenblick weder eine Aufnahme mit mehr als 4GB noch eine externe NTFS-Platte zur Hand habe, kann ich die Wiedergabe einer solchen Konstellation nicht testen. Eine 3GB SD-Aufnahme ließ sich von einem FAT 32 Stick problemlos abspielen, schnell vorspulen. Auch Sprünge (10% bzw. 30 Sekunden) waren möglich.

      Magnus schrieb:

      Bei den Receivern, die ich kenne, ist es so, daß ein geeigneter Datenträger zunächst nicht "initialisiert" wird oder ähnliches. Wenn er bei Verwendung des Befehls "Auf USB-Datenträger kopieren" als Ziel angezeigt wird, dann wird er beim Schreiben der ersten kopierten Aufnahme als Zweit-Archiv eingerichtet.
      Beim UFC 960 wird in diesem Fall lediglich eine Verzeichnisstruktur kathrein/records angelegt. Wenn sich auf dem Datenträger vor dem Einstecken bereits irgendwelche Daten, z.B. ein PDF-Dokument, befunden haben, bleiben sie erhalten. Ein NichtLoeschen Verzeichnis wird nicht angelegt. Daher gehe ich davon aus, dass weitere Archive beim UFC 960 nicht möglich sind.

      Magnus schrieb:

      Gibt es noch den Ordner /program ? Dort müßten sich die Dateien archive.dat und archiveold.dat finden.
      Ja, den Ordner und die beiden Dateien gibt es.

      @Nürnberger: Laut Signatur nutzt Du noch die Firmware 2.0. Ich empfehle Dir ein Update auf 2.04 oder ggf 2.07. Mit der 2.07 war ich nicht so zufrieden. Nach meinem Eindruck gab es deutlich mehr Ruckler als mit der 2.04.
      UFC 960sw (FW 2.04, zurück von 2.07), UFZ 111, Mac
      UFC 662sw (FW 1.23)
      Nein ich habe mit den TS-Dateien nichts weiter angestellt. Das Problem des Nicht-Vorspulen-Könnens betraf alle Dateien, auch die unter der der 4 GB Grenze, wo also nichts zusammengesetzt wurde.

      Ich weiß dass ich nicht die aktuellste Firmware habe. Aber da in den Release Notes keine auf mich zutreffenden Probleme aufgeführt sind, sah ich keinen Anlass zum Update.

      Gerade läuft ein Disk Cloning. Wenn das funktioniert bleibe ich bei dieser Methode, auch wenn dadurch natürlich auch viel Müll (äh weniger wichtige Aufnahmen) archiviert wird.
      UFC 960 FW 2.0
      Hier wohl mein letzter Status (denn so langsam habe ich das Ende der Fahnenstange erreicht).

      Das Klonen der Disk ist fehlgeschlagen obwohl das Klone-Programm nach 18h Erfolg meldete. Das Dateisystem der riesigen FAT32 Datenpartition, wo die TS-Dateien liegen, war aber nicht lesbar. Bisher habe ich immer erfolgreich mit Linux partimage Partionen gesichert und restored. Diesmal fehlte mir aber der Platz zum Zwischenspeichern des Image, weshalb ich ein sektorbasierendes Windows-Programm names Macrium Reflect verwendet habe, welches direkt von Platte zu Platte kopiert. Vorher hatte ich es es noch mit Linux DD probiert. Das habe ich nach 2h abgebrochen weil es hochgerechnet mehrere Tage benötigt hätte.

      Ich habe es daher aufgegeben eine Sicherung zu erreichen, die sich transparent ins Kathrein Archiv integriert. Ich ziehe mir jetzt lediglich die gewünschten Aufnahmen am PC auf die andere Festplatte für eine Nach-Kathrein-Zeit.

      Ich habe übrigens noch den Tipp von Uli probiert, mit 64 KB NTFS Einheiten zu arbeiten. Das hat aber das Vorspulen-Problem nicht behoben. Dieses Problem ist sowieso uneinheitlich. Manche Aufnahmen lassen sich spulen, andere nicht. Bei einer Aufnahme, die aus drei TS-Dateien besteht, lässt sich die erste Datei nicht spulen, die anderen aber schon. Seltsam oder?

      Wie gesagt: es wird eine Nach-Kathrein-Zeit geben, wo ich mit den Aufnahmen sicher noch was anfangen kann.
      Danke für Eure Hilfe :)
      UFC 960 FW 2.0
      Schade, daß Kathrein die Kabel-Receiver in der Hinsicht weniger gut versorgt bzw. die Software weiterpflegt.
      Ich hätte meinen Eltern gerne so ein Gerät hingestellt, aber wenn die Wartung des Archivs sich so schwierig gestaltet, muß ich mir was anderes überlegen.

      Auch wenn Du nun erstmal nichts weiter versuchst, kann ich noch sagen, daß es Kloning-Software gibt, die diese Archivplatten kopieren kann.
      Wichtig ist wohl dabei, das Bit-für-Bit Kopieren angewandt wird und dies kann tatsächlich etliche Stunden dauern.
      Ich habe die interne Platte meines UFS922 u.a. erfolgreich mit HDClone kopieren können.

      Gruß,
      Magnus
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