VCPYLX Festplatte des UFS821 unter Linux auslesen

      VCPYLX Festplatte des UFS821 unter Linux auslesen

      Wie bereits kurz in einem anderen Thread angedeutet, habe ich mit Hilfe von Müwa ein Programm entwickelt, welches die Filme auf der Festplatte des UFS821 auf einem Linux System auslesen kann. Dazu muss die Platte als USB Disk gemountet sein, wahrscheinlich funktioniert es auch als interne IDE Platte, das habe ich aber nicht probiert.

      Das Programm ist bisher ausschliesslich von mir benutzt worden, also sozusagen ungetestet. Daher Vorsicht bei der Benutzung! Da aber nur gelesen wird und der Output nach STDOUT/STDERR geht, sollte nichts wirklich Schlimmes passieren, ausser dass es evtl. nicht funktioniert.

      Das Programm muss als root laufen, entweder unter dem Account root, oder mit gesetztem Sticky Bit und Dateiowner root, denn es muss auch die Raw Partition gelesen werden (ja, es gibt Alternativen, aber das führt hier zu weit).

      Es wird aufgerufen mit

      vcpylx -h

      damit bekommt man einen kurzen Hilfetext. Eine typische Benutzung ist

      # Zeige eine Liste aller Filme auf der Festplatte sortiert nach Datum
      vcpylx ls -l -t
      # Kopiere Film Nummer 3 nach STDOUT und spiele ihn mit mplayer ab
      vcpylx cat 3 | mplayer -
      # Speichere Film Nummer 4
      vcpylx cat 4 > /tmp/film4

      Um Fragen vorzubeugen: Die Platte ist mit dem ext2 Linux Filesystem formatiert, wofür es meines Wissens noch keinen USB Treiber unter Windows gibt. Nur als IDE Platte wäre ext2 lesbar. Damit sind schon mal grosse Hürden aufgebaut, dieses Programm nach Windows zu portieren. Ich habe keine Pläne, dies zu tun.

      Für Anregungen, Fehlermeldungen, Kritiken usw. wäre ich Euch dankbar.

      Das Programm ist übrigens entstanden, weil ich die Festplatte im UFS durch eine 2.5" Samsung ausgetauscht habe. Bin damit super zufrieden. Der UFS ist wie schon andere berichteten merkbar kühler, der Verbrauch im Betrieb ist von 27W auf 21W zurückgegangen und man hört nur noch 10 cm neben dem Gerät etwas. Es gibt auch kein Hochdrehgeräusch der Platte beim Einschalten mehr.

      Re: VCPYLX Festplatte des UFS821 unter Linux auslesen

      hi,

      "wofr06" schrieb:

      Um Fragen vorzubeugen: Die Platte ist mit dem ext2 Linux Filesystem formatiert, wofür es meines Wissens noch keinen USB Treiber unter Windows gibt..

      der http://www.fs-driver.org/ solte auch mit USB-Platten funktionieren und ist selbstverständlich kostenlos.

      Re: VCPYLX Festplatte des UFS821 unter Linux auslesen

      "wofr06" schrieb:

      Wie bereits kurz in einem anderen Thread angedeutet, habe ich mit Hilfe von Müwa ein Programm entwickelt, welches die Filme auf der Festplatte des UFS821 auf einem Linux System auslesen kann. Dazu muss die Platte als USB Disk gemountet sein, wahrscheinlich funktioniert es auch als interne IDE Platte, das habe ich aber nicht probiert.

      Und wo kann ich das Programm herunterladen? :ohh

      vcpylx zum Download

      Ja, den Link reiche ich hiermit nach, vcpylx steht hier:

      http://board.mykathrein.de/downloads.php?view=detail&df_id=80

      @new.life Vielen Dank übrigens für den Tipp zum USB Treiber für ext2, werde ich heute abend gleich mal ausprobieren.

      Re: vcpylx zum Download

      hi,

      "wofr06" schrieb:

      @new.life Vielen Dank übrigens für den Tipp zum USB Treiber für ext2, werde ich heute abend gleich mal ausprobieren.

      war mir ein Vergnügen und mir ist wieder eingefallen das ich den Treiber schon mal erfolgreich mit einem USB-Stick ausprobiert habe.

      cu,
      peter

      --
      Man kann auch Dejavue und Amnesie zeitgleich haben:
      Genau das habe ich irgendwann schon mal genauso vergessen

      Re: VCPYLX Festplatte des UFS821 unter Linux auslesen

      "wofr06" schrieb:

      Dazu muss die Platte als USB Disk gemountet sein

      heiszt das, dasz die platte ausgebaut werden musz oder geht das auch über die usb schnittstelle vom ufs821?

      Re: vcpylx zum Download

      "wofr06" schrieb:

      Ja, den Link reiche ich hiermit nach, vcpylx steht hier:

      http://board.mykathrein.de/downloads.php?view=detail&df_id=79

      @new.life Vielen Dank übrigens für den Tipp zum USB Treiber für ext2, werde ich heute abend gleich mal ausprobieren.

      Gibt es auch Binaries für *nicht* i386 Linux Systeme?
      Ich könnte auch entsprechende Binaries erstellen :hi.

      "luckyeraser" schrieb:

      Wenn die Platte mit ext2 formatiert ist, warum kann ich die nicht ganz normal mounten?

      Die Filme liegen in einer raw-Partition und nicht nicht im ext2-FS. Das ermöglicht z.B. den sehr schnellen Schnitt auch in der Mitte von Filmen, dafür gibt es eben keine Ordnerstruktur, kein einfaches Auslesen,...

      Tschüs, Peter
      ---
      Kathrein UFS821sw (1. Gen)
      FW: 1.11 mit SYS-Patch
      App.: keine

      "luckyeraser" schrieb:

      Wenn die Platte mit ext2 formatiert ist, warum kann ich die nicht ganz normal mounten? Was verstehe ich da falsch?

      Bei der Partition /dev/hda7, auf der die Aufnahmen abgelegt werden, handelt es sich IMHO um eine raw Partition. Wo sich welche Aufnahme befindet, steht in der Binärdatei /pvr/record_info_0. Man müsste nur das Format der Datei /pvr/record_info_0 kennen ;-), um Aufnahmen z.B. mit dd auslesen zu können.
      Wohin denn bitte auslesen? Es gibt soweit ich das sehe 3 Wege dazu

      1. an hintere USB 2 Schnittstelle -> dvrmanager
      2. an vordere USB 1 Schnittstelle -> vcpy
      3. an andere Platte, dazu ist Platte auszubauen -> vcpylx

      Man kann nun diskutieren ob es dvrmanager fuer Linux geben soll oder vcpylx fuer Windows, aber viel mehr Variationen sehe ich nicht.
      Hallo wofr06,

      "wofr06" schrieb:

      Wohin denn bitte auslesen? Es gibt soweit ich das sehe 3 Wege dazu

      1. an hintere USB 2 Schnittstelle -> dvrmanager
      2. an vordere USB 1 Schnittstelle -> vcpy
      3. an andere Platte, dazu ist Platte auszubauen -> vcpylx

      Man kann nun diskutieren ob es dvrmanager fuer Linux geben soll oder vcpylx fuer Windows, aber viel mehr Variationen sehe ich nicht.


      Hast recht !

      Die 1. & 2. Variante ist mir die liebste ....
      Zu 3.) Das Ausbauen möchte ich nicht , ausser bei HDD Wechsel.

      Ananda
      Kathrein UFS 821sw, Firmware 1.09 + sys:ec11b1a4, SAMSUNG SP1604N (orginale HD)
      DM800 HD, (sata) HDD + (usb) Stick + HDD, Gemini2 3.70 (Flash) + OoZooN (BA) bzw. anders herum ;)
      Alphacrypt Classic 3.15
      40'' LCD Toshiba 40ZF355D
      QNAP TS-209 Pro
      Das mit dem externen Auslesen der Platte unter Windows wäre/ist absolut genial. Ich benutze z. Z. eine 160er 2,5" SATA-Platte im 821 (mit Adapter). Die "Kabelage" bei SATA ist ja absolut unkritisch. Damit könnte man die Platte, sofern der 821 unter seine Füße noch kleine Filz- oder Gummipantinen (Scheiben) bekommt, unterm 821 plazieren, oder eine Große, stehend, daneben. (evtl. mit den kleinen Silicónschutzrähmchen die es jetzt gibt, schickem Alugehäuse usw.). Das Auslesen der externen Platte geht normalerweise viiiiiel schneller als über die USB Geschichten. Ausserdem absolut sicher und störungsfrei. Platten (auch SATA) sind heute so günstig, das es sicher allen Besitzern des teuren 821 möglich ist sich eine 2. anzuschaffen. Dann wird abgesteckt, neue dran, fertig. Und in aller Ruhe, kann die abgezogene Festplatte ausgelesen werden. Da das aber im Vergleich zu USB sehr schnell geht, kann man drauf warten und das sicher auch ohne 2. Festplatte machen. Sofern die Platte nicht zu groß oder zu voll ist. Macht bitte, bitte so weiter. Wenn das mal richtig funktioniert wird das sicher auch in DVR-Studio Pro implementiert werden können. Dann würde ich wahrscheinlich auch da zuschlagen. Evtl. wird sowas später bei dem 810er auch benötigt. Dafür, wenn ausgereift, würde ich gerne eine Anerkennungsprämie zahlen.
      Hallo wofr06,
      ich würde gerne auch meine Festplatte unter Linux auslesen. So bin ich auf dein Programm vcpylx gestossen. Habe Suse Linux 9.0 auf dem Rechner installiert, kurzerhand die Datei UFS821_vcpylx aus dem Downloadbereich geholt. Als root angemeldet und UFS821_vcpylx in ein Verzeichnis auf dem Desktop kopiert. Wenn ich meine Festplatte über USB anschließe, werden mir die Partitionen als sdb1 bis sdb7 auf dem Desktop angezeigt. Jetzt das Problem:

      Wenn ich das Programm durch Anklicken zu starten versuche, bekomme ich die Meldung `Programm UFS821_vcplx ist nicht auffindbar`. Öffne ich eine Konsole im Verzeichnis und gebe z.B. den Befehl UFS821_vcpylx -h oder vcpylx -h ein, bekomme ich ein `command not found`. Das Pogramm wird aber nach dem dir-Befehl mit den entsprechenden Rechten angezeigt und unter den Eigenschaften steht es als ausführbar. Da ich mich mit Linux nicht sonderlich gut auskenne, hier meine Fragen:

      Was mache ich falsch? Muß UFS821_vcpylx noch kompiliert o.ä. werden? Wenn ja, wie macht man das? Wird das Verzeichnis STDOUT angelegt, oder ist es schon von Linux her vorhanden? Wie kriege ich vcpylx zum Laufen?????

      Ich wäre sehr dankbar für Eure Hilfe !!!!!!!!
      Hallo raluu,

      Damit das Programm laufen kann, muss es ausführbar sein. Das ist nach einem Download normalerweise nicht der Fall. Du solltest Dich in dem Verzeichnis befinden, wohin Du die Datei kopiert hast. Dann solltest Du das
      Programm der Bequemlichkeit halber umbenennen.

      In einer Konsole tippst Du:

      mv UFS821_vcpylx vcpylx

      Danach wird das Programm ausführbar gemacht:

      chmod 755 vcpylx

      und zu guter Letzt gestartet:

      ./vcpylx -h

      Punkt und Schrägstrich sind notwendig, damit die Shell das Programm auch findet. Alternativ kannst Du vcpylx auch in ein Verzeichnis schieben, das in der Ausgabe von

      echo $PATH

      auftaucht, z.B.

      mv vcpylx /usr/sbin

      Dann solltest Du auch vcpylx -h tippen können.

      Ich fürchte aber, dass SuSE 9.0 so alt ist, dass die zur Ausführung benötigte Bibliothek aus dem Betriebssystem da nicht immer mitspielen will. Falls das so ist, bitte eine pn an mich, ich versuche das dann mal gegen SuSE 8.2 zu bauen, damit sollte es in jedem Fall funktionieren. Ein Test zeigt, dass zumindest vcpylx -h auch noch mit SuSE 8.2 klappt

      Immer noch Probleme

      Hallo wofr06,
      erstmal vielen Dank für die wirklich superschnelle Antwort. Dank Deiner Anleitung habe ich es geschafft, dass vcpylx jetzt mit den Kommandos -h und -v funktioniert. Doch bei -f und -r bekomme ich die Meldung no command given, obwohl ich jeweils Verzeichnisse angegeben habe (mache ich bei der Syntax was falsch?). Habe dann Suse 10.2 installiert, doch dort immer noch das gleiche Problem. Zusätzlich wird sdb7 unter Suse 10.2 nicht mehr gemountet. Frust! Vielleicht hast Du noch einen heissen Tipp? Ich bin erstmal 14 Tage im Urlaub, meine Antwort wird also etwas dauern.

      Für weitere Hilfe wäre ich sehr dankbar!!!!!!!
      Hi,

      wenn Du schon die Hilfe bekommst, dann steht dort:
      USAGE: vcpylx [OPTIONS] COMMAND [CMDOPTIONS]

      das heisst, ein Kommando muss zwingend angegeben werden, z.B.
      [list]vcpylx ls[/list]
      Unter SuSE 10.2 sollten die Verzeichnisse /media/usbdisk_1 oder aehnlich lauten. Das ist nur der Mountpoint. Mit dem Kommando df sollte dann auch angezeigt werden, wie das gemountete Device heisst, z.B. /dev/sdb1. Das Raw Device ist dann das entsprechende Device mit einer 7 also hier /dev/sdb7. Wie es auch immer heisst, es muss nur existieren, es kann nicht gemountet werden.